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Loyalität ist für viele Arbeitnehmer ein Fremdwort

Österreicher zeigen am wenigsten Loyalität gegenüber ihrem Chef

22.12.2006

Europäische Arbeitnehmer fühlen sich ihremUnternehmen nur wenig verbunden. Im Vordergrund stehen stattdessen eigene Karriereziele sowie ein sicherer Rückhalt unter den Kollegen. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage der Internet-Stellenportale jobpilot und Monster, die rund 25.000 Beschäftigte in Europa zu ihrer Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber befragten. Am stärksten identifizieren sich Niederländer und Spanier mit ihrem Unternehmen, von denen jeweils mehr als 30 Prozent angaben, dass die Ziele ihrer Firma für sie bei der Arbeit an erster Stelle stünden. Insgesamt gilt das für 19 Prozent der europäischen Arbeitnehmer. In Österreich sind es sogar nur 15 %.

Für 33 Prozent der Umfrageteilnehmer haben bei der Arbeit hingegen die eigenen Interessen höchste Priorität. Aber auch Teamgeist steht hoch im Kurs - beinahe genauso viele Beschäftigte (32 Prozent) legen den größten Wert auf Solidarität im Team. Ihrem Chef dagegen fühlt sich nur ein Zehntel eng verbunden.

Ergebnisse der Umfrage

Wem gegenüber sind Sie bei der Arbeit am loyalsten?

  • Mir selbst 33 % (8.056)

  • Meinem Team 32 % (8.043)

  • Meinem Unternehmen 19 % (4.729)

  • Meinem Chef 10 % (2.560)

  • Niemandem 6 % (1.544)

Die österreichischen und deutschen Arbeitnehmer zeigten einen auffallenden Mangel an Loyalität gegenüber ihren Vorgesetzten. Mit rund 7 % kommen die Österreicher hier auf den niedrigsten Wert in Europa. Eine gute Beziehung zum eigenen Chef scheinen dagegen die Briten zu haben, immerhin 21 Prozent fühlen sich am Arbeitsplatz am stärksten ihrem Boss verpflichtet.

"Loyalität im Berufsleben scheint durch die zunehmende Flexibilisierung zu sinken", sagt Peter M. Wind, Country Manager von jobpilot Austria GmbH.

"Die moderne Arbeitswelt hat sich entscheidend gewandelt. "Jobrotation" und "Career-Path" sind nur zwei der Begriffe, die das zum Ausdruck bringen. Noch dazu betrifft diese Veränderung alle im Arbeitsprozess befindlichen Parteien: Arbeitnehmer, Vorgesetzte und selbstverständlich auch die Unternehmen selbst. Von dieser Entwicklung profitieren werden also Arbeitnehmer mit einer offenen, flexiblen Lebenseinstellung und einer guten Ausbildung, die über das gesamte Berufsleben stets erweitert wird."

Quelle: jobpilot

 

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