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Kinderbetreuung : Beihilfe nun auch ohne Jobzusage

Geld für Kinderbetreuung, damit mehr Zeit für Arbeitsuche bleibt

06.06.2006

Erleichterung für Eltern auf Jobsuche: Auf Initiative der Arbeiterkammer ist die Kinderbetreuungsbeihilfe des Arbeitsmarktservice (AMS) seit 1. Mai 2006 neu geregelt. Nun kann man auch dann einen Antrag stellen, wenn man noch kein konkretes Jobangebot hat. Abhängig vom Familieneinkommen und den Betreuungskosten können Arbeit suchende Mütter und Väter bis zu 285 Euro Zuschuss pro Monat für einen Betreuungsplatz bekommen - sechs Monate lang. Bisher durfte man Kinderbetreuungsbeihilfe nur dann beantragen, wenn man bereits eine Stellenzusage hatte. "Wir haben erreicht, dass Eltern mehr Spielraum bei der Arbeitssuche bekommen", so Ingrid Moritz, Leiterin der Abteilung Frau-Familie in der Arbeiterkammer Wien.

Mit der Kinderbetreuungsbeihilfe wird die Betreuung von Kindern bis 15 Jahre (bei nachgewiesener Behinderung bis 19) in Kinderkrippen, Kindergärten, Horten, Kindergruppen oder bei Tagesmüttern und Privatpersonen gefördert. Nicht gefördert wird die Betreuung durch Familienangehörige und Au-Pair-Kräfte.

Mütter und Väter, die schon während der Arbeitsuche eine Kinderbetreuungsbeihilfe beziehen, können sich damit auch eher einen ganztägigen Kinderbetreuungsplatz leisten und so einen Vollzeitarbeitsplatz bzw. einen Teilzeitarbeitsplatz mit einer höheren Stundenanzahl suchen. Die Gefahr ist sonst groß, dass sich ein Arbeit suchender Elternteil aus finanziellen Gründen auf einen Halbtagskindergartenplatz und damit oft von vorneherein auf Teilzeitarbeitsangebote unterhalb der eigenen Qualifikation bzw. Einkommenschancen beschränkt.

Mehr Informationen unter www.ams.or.at.

Quelle: ak

 

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