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Kalte Arbeit : So warm müssen Arbeitsräume sein

Die AK informiert über die Bestimmungen des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes

21.11.2007

Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet die Arbeitsräume zu beheizen. Die Heizung muss so erfolgen, dass schon bei Arbeitsbeginn (auch am Montag) zumindest der untere Wert der folgenden Aufstellung erreicht ist:

  • bei geringer körperlicher Belastung zwischen 19 und 25 Grad Celsius
  • bei normaler körperlicher Belastung (z.B. VerkäuferIn) zwischen 18 und 24 Grad Celsius
  • bei hoher körperlicher Belastung (z.B. HandwerkerIn) muss die Raumtemperatur mindestens 12 Grad betragen.


Im Freien und in nicht allseits geschlossenen Räumen dürfen ständige Arbeitsplätze nur eingerichtet werden, wenn dies durch die Art der Tätigkeit (z.B. Schneeräumung) oder aus wichtigen betrieblichen Gründen (z.B. Verladetätigkeiten) erforderlich ist. Dabei müssen die ArbeitnehmerInnen gegen Witterungseinflüsse soweit als möglich geschützt sein. Bei Arbeitsplätzen im Freien muss dafür gesorgt werden, dass die ArbeitnehmerInnen nicht ausrutschen oder abstürzen können.

An Verkaufsständen im Freien dürfen ArbeitnehmerInnen nur beschäftigt werden, wenn sie gegen Witterungseinflüsse, schädliche Zugluft, Lärm, Erschütterungen und Abgase ausreichend geschützt sind. Bei Arbeiten im Freien muss vom Arbeitgeber geeignete Kälteschutzkleidung bereit gestellt werden.

Diese Bestimmungen des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes gelten nur für ArbeitnehmerInnen und nicht für Selbständige. Bei Fragen oder Problemen helfen in erster Linie das Arbeitsinspektorat aber auch AK und Gewerkschaft.

Quelle: AK Wien

 

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