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Job-Inserate : Vorsicht wenn Anruf kostenpflichtig ist

Statt eines Jobs erhält man eine hohe Telefonrechnung

13.12.2006

Reinigungskräfte, Produkttester und FahrerInnen werden per Zeitungsinserat gesucht. Interessierte sollen eine 0820-Telefonnummer anrufen. Dort verspricht eine Tonbandstimme Jobs, die unter einer kostenpflichtigen 0900-Nummer vermittelt werden. Wer dort anruft, wird lange Zeit in der Leitung gehalten und bekommt statt eines Jobs eine hohe Telefonrechnung.

Karoline F. aus Baden war auf der Suche nach Arbeit und hat sich auf ein Inserat gemeldet. Gesucht wurde eine Reinigungskraft. Die Niederösterreicherin rief bei der im Inserat angegebenen Telefonnummer an. Dort versprach eine Tonbandstimme schon für die nächsten Tage einen Job. Allerdings nur, wenn sie eine zweite Telefonnummer mit der Vorwahl 0900 anriefe. Der Anruf dort würde 2,16 Euro pro Minute kosten. Karoline F. suchte dringend Arbeit und deshalb rief sie trotzdem an. Das Gespräch, bei dem nur zahlreiche biographische Fragen gestellt wurden, dauertelaut Rechnung der Telekom eine Stunde. Nachdem die Fragen kein Ende nahmen und nichts Konkretes gesagt wurde, legte die Frau entnervt auf. Das Gespräch kostete sie über 100 Euro, brachte ihr aber keine Stelle als Reinigungskraft ein.

Nach Informationen der Konsumentenberater der AK NÖ erscheinen derartige Inserate in Tages- und Wochenzeitungen. "Hinter diesen Nummern stecken Unternehmen, die die Notlage der Arbeitslosen ausnutzen und damit viel Geld verdienen", sagt Dr. Eva Schreiber von der AKNÖ-Konsumentenberatung und meint weiter: "100 Euro sind für jemanden, der arbeitslos ist, eine hohe finanzielle Belastung. Arbeitsuchende sollten sich auf keinen Fall darauf einlassen, Jobs über kostspielige Mehrwertnummern zu suchen."

Quelle: AKNÖ

 

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