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Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz

Kantinenessen kann günstig und gut sein

Mehr als 1,5 Millionen Österreicher werden täglich von Großküchen verpflegt. In vielen Kantinen stehen in erster Linie Schnitzel und Schweinsbraten auf dem Speiseplan. Nicht gerade das richtige Mittagessen, um Kraft für den Arbeitstag zu tanken.

Orientierungshilfe beim Essen

Beim Betriebsküchen Wettbewerb des Fonds Gesundes Österreich überzeugte die BMW Motoren-Gastronomie die Jury durch Speisepläne mit zahlreichen fettarmen Gerichten und der symbolischen Kennzeichnung von Speisen nach ihrem Fettgehalt. Damit erhalten die Mitarbeiter eine Orientierungshilfe bei der Auswahl ihres Mittagessens.

Aus den Rezepten, die von den 45 teilnehmenden Betriebsküchen eingesandt wurden, hat der Fonds Gesundes Österreich das Kochbuch "Gesunder Genuss - Kochen in der Großküche" zusammengestellt. Dieses kann auf der Webseite des FGÖ kostenlos heruntergeladen werden.

Henkel Austria kocht gesund

Besonders gesund und gut wird bei Henkel Austria gekocht. In einem gemeinsamen Projekt von Henkel Austria mit der Wiener Gebietskrankenkasse, der Arbeiterkammer und dem Fonds Gesundes Österreich konnte der Kochfettverbrauch pro Essensportion um 72 Prozent gesenkt werden, die Zahl der angebotenen fettarmen Speisen gesteigert und die Nachfrage nach gesundem Essen verdoppelt werden.

Schlechte Ernährung hat Folgen

Das Projekt hat alle unsere Erwartungen übertroffen", freut sich Henkel-Personalchef Manfred Thum: "Jetzt gehen um 20 Prozent mehr Leute in die Kantine essen als früher." Thum betont die Verantwortung des Unternehmens für die Gesundheit des Mitarbeiters, steht aber auch zu den betriebswirtschaftlichen Überlegungen: "Jeder Krankenstandtag kostet uns Geld. Und schlechte Ernährung hat Folgen."

Leberkässemmerl werden aussortiert

"Gesund und leicht sollte an einem langen Arbeitstag aber nicht nur das Mittagessen in der Kantine sein. In Vorarlberg soll daher das Projekt "Top im Job" des Arbeitsmedizinischen Zentrums Vorarlberg die Mitarbeiter von der gesunden Jause überzeugen. Vorträge einer Ernährungsberaterin und Kooperationen mit Bäckereien sollen die Essgewohnheiten verbessern damit Kornspitz mit Putenschinken und Mineralwasser statt Leberkässemmel und Cola im Unternehmen Einzug halten.

Tipps für eine gesunde Ernährung am Arbeitsplatz

  • Wer nicht um 11.00 Uhr das erste Leistungstief des Tages haben will, sollte sich Zeit für ein Frühstück nehmen. Am besten mit Müsli, Vollkornbrot, Obst oder Yoghurt.

  • Kleine Zwischenmahlzeiten erhalten die Konzentrationsfähigkeit.

  • Das Essen selbst mitzubringen ist eine gute Alternative zu Fast Food und Würstelstand.

  • Damit der Wunsch nach einem Mittagsschlaf nicht unerträglich wird, sollte das Mittagessen während der Arbeitszeit nicht mehr als 1.000 Kalorien haben.

  • Trinken nicht vergessen! Zwei bis drei Liter sollten pro Tag getrunken werden.


TEST: Wie gesund essen Sie in ihrer Kantine?

  • Gibt es mehrere Gerichte oder Menüs zur Auswahl?

  • Werden jeden Tag auch fleischlose Gerichte angeboten?

  • Gibt es regelmäßig Kartoffeln?

  • Wird zwischen Kartoffeln, Reis und Nudeln als Beilage abgewechselt?

  • Werden täglich Gemüse, Salat, Obst und Milchprodukte angeboten?

  • Gibt es mindestens einmal pro Woche Seefisch?

  • Gibt es eine große Auswahl an nicht-alkoholischen Getränken wie Mineralwasser oder Fruchtsäfte?

  • Werden auf der Speisekarte Nährstoffangaben gemacht?

Quelle: JOBMEDIA

 

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