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Das Gehalt ist die größte Motivation im Beruf

Österreicher wollen Selbstverwirklichung - Deutsche wollen Familie

01.02.2007

Die persönliche Einstellung eines Großteils der europäischen Arbeitnehmer zu ihrem Job und der damit verbundenen Motivation hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Der Gehaltszettel bleibt für nahezu die Hälfte der Beschäftigten das entscheidende Kriterium. Spaß an der Arbeit zu haben oder sich neuen Herausforderungen stellen zu wollen, spielen hingegen immer mehr eine Nebenrolle. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Online-Umfrage der Monster Worldwide Deutschland GmbH. "Die auf den europäischen Monster- und jobpilot-Websites durchgeführte Befragung bezog sich auf den Zeitraum von Dezember 2006 bis Jänner 2007 und kann mit 16.286 abgegebenen Votings als Querschnittanalyse der 20- bis 45-Jährigen Arbeitnehmer des mittleren Managements betrachtet werden", erläutert Maria Grossauer, PR-Managerin der jobpilot Austria GmbH.

Mit der Frage konfrontiert, für wen die europäischen Arbeitnehmer arbeiten, gaben mit 48 Prozent (7.885 Votings) knapp die Hälfte der Befragten an, ausschließlich für das Geld zu arbeiten. Den Job als Versorgungsgrundlage für die eigene Familie zu sehen, gaben 2.668 Arbeitnehmer (16 Prozent) an. Die berufliche Erfüllung darin zu sehen, wofür man arbeitet, ist für 18 Prozent (2.867 Votings) das zentral entscheidende Motiv. Nur rund 13 Prozent (2.055 Votings) betrachten den eigenen Beruf als Instrument sich persönlich herauszufordern, während noch weniger (fünf Prozent, 811 Votings) ausschließlich für den Vorruhestandund eine damit verbundene Altersvorsorgeerwerbstätig sind.

Länderspezifisch unterteilt achten besonders die Britenauf die Bezahlung. Für 54 Prozent - und damit leicht über dem Gesamtdurchschnitt der Umfrage - ist das Geld der einzige Entscheidungsgrund. Ähnlich votierten auch die Iren und Belgier mit über 50 Prozent. Auf Nachfrage, was die Ursachen für eine primäre "Geld-Ausrichtung" seien, betont Grossauer, dass die erhobenen Daten einen deskriptiven Befund darstellen, der keine Bewertung beinhaltet.

Interessant ist die Verteilung und Einstellung der Deutschen und Österreicher: Obwohl das Geld auch hier das Um und Auf darstellt (46 bzw. 42 Prozent), kommt an zweiter Stelle die Familie, wobei für 18 Prozent der Unterhalt für die Angehörigen das entscheidende Arbeitsmotiv ist. 23 Prozent der Österreicher - so viele wie sonst nirgends in Europa - gaben an, die persönliche Selbstverwirklichung ins Zentrum zu rücken. "Für die Österreicher ist das Gefordertsein mit 19 Prozent die wesentliche Motivation am Arbeitsplatz", kommentiert Grossauer. Im Gegensatz zu deutschen Arbeitnehmern suchen nur zwölf Prozent neue Herausforderungen im Beruf. Bezogen auf Pläne eines anvisierten Vorruhestands dominiert der europäische Schnitt insofern, als das lediglich fünf Prozent der Deutschen, Belgier und Franzosen sowie zwei Prozent der Österreicher arbeiten gehen, um so schnell als möglich, frühzeitig in Rente gehen zu können.

Quelle: pt

 

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