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2004, ein Jahr der Herausforderung!

Stimmungsbarometer der Bevölkerung zum Jahreswechsel

Ein ereignisreiches Jahr ist zu Ende gegangen. Das Markt- und Meinungsforschungs-Institut market bat die Österreicherinnen und Österreicher um eine persönliche Einschätzung für das kommende Jahr. Von Interesse war, mit welchen Gefühlen und Erwartungen geht die Bevölkerung ins Jahr 2004?

Zum Jahresende blicken die Österreicherinnen und Österreicher keineswegs durch die „rosa Brille“ ins neue Jahr, sondern differenzieren je nach Themen. Bei den von market abgefragten Themen war vielfach wenig von einer optimistischen Stimmung zu spüren. Mehrheitlich zuversichtlich ist die Bevölkerung nur, dass Österreich auch 2004 von Terroranschlägen verschont bleiben wird und Umweltthemen mehr an Bedeutung gewinnen werden.

Das Vertrauen in die politische Arbeit ist aber kaum gegeben. So glauben beispielsweise mehr als drei Viertel der Bevölkerung nicht an eine reibungslose EU-Erweiterung. Ein ähnliches Bild bei rein österreichischen Themen: 75 Prozent glauben nicht, dass die viel versprochene Steuerreform, sofern sie 2004 tatsächlich kommt, auch ihnen persönlich etwas bringt.

Ähnlich misstrauisch ist die Bevölkerung auch bei anderen politischen Vorhaben. Zwei Drittel sind skeptisch was den Rückgang der Arbeitslosigkeit und die Harmonisierung der Pensionssysteme betrifft. Bei dieser Grundstimmung ist es nicht überraschend, dass 62 Prozent an keine Verbesserung ihres Lebensstandards und 78 Prozent an keine „gerechte“ Wohlstandsverteilung glauben.

Fazit: Das Jahr 2004 wird eine schwierige Zeit für die Politik. Viel wurde von ihr versprochen, der Bevölkerung fehlt aber derzeit der Glaube an eine erfolgreiche Umsetzung.

 

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