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Emotionale Intelligenz

Toleranz, Höflichkeit, Kommunikationsfähigkeit wichtiger als IQ

Lange Zeit wurde der Intelligenz-Quotient (IQ) als wichtigster Maßstab für erfolgreiche Menschen angesehen. Heute weiß man, dass die emotionale Intelligenz aber mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger für den persönlichen und beruflichen Erfolg eines Menschen ist. Unter emotionaler Intelligenz versteht man sog. weiche Faktoren wie z.B. Menschenkenntnis, Kommunikationsfähigkeit, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit oder Menschlichkeit. Beim emotionalen Intelligenz-Quotient (EQ) geht es sowohl um die Erkenntnis und den Umgang mit sich selbst, als auch die Art und Weise, wie man mit anderen Menschen umgeht.

Folgende Faktoren sind für die emotionale Intelligenz entscheidend:

Selbstbewusstheit - Gemeint ist die realistische Einschätzung der eigenen Persönlichkeit, also das Erkennen und Verstehen der eigenen Gefühle, Bedürfnisse, Motive und Ziele, aber auch das Bewusstsein über die persönlichen Stärken und Schwächen und wie diese beseitigt werden können.

Selbststeuerung - Als Selbststeuerung wird die Fähigkeit bezeichnet, die eigenen Gefühle und Stimmungen durch einen inneren Dialog zu beeinflussen und zu steuern. Mit dieser Fähigkeit sind wir unseren Gefühlen nicht mehr nur einfach ausgeliefert, sondern können sie konstruktiv beeinflussen.

Motivation - Sich selbst motivieren zu können, ist besonders in schwierigen Phasen, in denen die Dinge nicht ganz so laufen, wie geplant, besonders wichtig. Wer sich selbst gut motivieren kann, lässt sich nicht so leicht unterkriegen und findet immer wieder Kraft zum Weitermachen.

Empathie - Empathie heißt Einfühlungsvermögen, also das Vermögen sich in die Situation anderer Menschen hinein zu versetzen, ihre Gefühle und Sichtweisen zu verstehen und entsprechend darauf reagieren zu können. Unter anderem hat dies auch mit Respekt anderer Sichtweisen und Verhaltensweisen zu tun.

Soziale Kompetenz - Unter sozialer Kompetenz versteht man z.B. die Fähigkeit, Kontakte und Beziehungen zu anderen Menschen zu knüpfen und solche Beziehungen auch dauerhaft aufrecht erhalten zu können. Gemeint ist also ein gutes Beziehungs- und Konfliktmanagement, aber auch Führungsqualitäten oder das Vermögen, funktionierende Teams zu bilden und zu leiten.

Kommunikationsfähigkeit - Damit ist einerseits die Fähigkeit gemeint, sich selbst klar und verständlich auszudrücken und andererseits auch die Fähigkeit, gut zuzuhören und das Gehörte auch verstehen und verarbeiten zu können.

Menschen mit einer hohen emotionalen Intelligenz kommen mit anderen Menschen privat und beruflich gut aus, können Konfliktsituationen souverän meistern und eignen sich gut für Führungsaufgaben im Unternehmen. Sie sind gute Zuhörer, tolerant gegenüber anderen Menschen und Meinungen und folglich im beruflichen wie privaten Umfeld sehr beliebt.

Weitere Informationen, praktische Tipps und Literaturempfehlungen finden Sie z.B. auf der folgenden Webseite ...

Quelle: Zeit zu leben.de

 

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