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Email-Kontrolle in Unternehmen

Jeder zweite Großkonzern überwacht die Emails seiner Mitarbeiter

Jeder zweite Großkonzern überwacht aus Sicherheitsgründen den Email-Verkehr seiner Mitarbeiter. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von Hitachi Data Systems unter 690 IT-Leitern führender Unternehmen in 16 Ländern.

Nach Angaben der österreichischen IT-Manager überwacht jeder zweite Betrieb den Email-Schriftverkehr seiner Mitarbeiter routinemäßig. 20 Prozent der österreichischen Unternehmen führen derzeit keine Kontrollen durch, behalten sich allerdings diese Möglichkeit für die Zukunft vor. 27 Prozent der Betriebe führen weder stichprobenartige Kontrollen durch, noch beabsichtigen sie dies zukünftig.

Damit sind die österreichischen Konzerne bei den privaten Mails der Mitarbeiter nachlässiger als Konzerne in anderen Staaten: 56 Prozent der Unternehmen überwachen im Schnitt die Emails ihrer Mitarbeiter. 24 Prozent führen derzeit keine Kontrollen durch, aber ziehen derartige Maßnahmen für die Zukunft in Betracht. 18 Prozent der Betriebe sehen keine Veranlassung darin, den elektronischen Briefverkehr ihrer Beschäftigten zu kontrollieren.

Spitzenreiter bei den Kontrollen sind Konzerne in Spanien (77 Prozent), gefolgt von Unternehmen in Frankreich (71 Prozent), Polen (67 Prozent) und Holland (66 Prozent). Die wenigsten Kontrollen gibt es in Dänemark und Schweden (je 30 Prozent) und Finnland (44 Prozent). Österreich liegt mit der Schweiz, Südafrika und Deutschland im Mittelfeld (50 Prozent).

John Ryden, Geschäftsführer von Hitachi Data Systems: "Für viele Unternehmen stellen private Emails heute ein Sicherheitsrisiko dar, das sie so klein wie möglich halten wollen. Dabei geht es sowohl um Risken, die von Viren ausgehen als auch um Betriebsspionage. Deshalb wird das Thema der Email-Kontrolle in Zukunft an Bedeutung zunehmen."


 

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