Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Senioren : Energie durch ehrenamtliche Tätigkeit

Soziales Engagement sorgt auch für mehr Power in der Pension

18.07.2006

Wenn Menschen nach Abschluss des Erwerbslebens ihre Kompetenzen in ehrenamtliche Tätigkeiten einbringen, kann davon auch ihre Gesundheit profitieren: Zu diesem Ergebnis gelangten US-amerikanische Wissenschafter bei der Analyse eines Programms, in dessen Rahmen sich Senioren als Mentoren und Tutoren in Volksschulen engagierten.

Teilnehmer, die zuvor hauptsächlich sitzende Tätigkeiten ausgeübt hatten, wurden durch die freiwillige Arbeit rundum aktiver, stellten die Wissenschafter von der Johns Hopkins University in Baltimore fest. Laut Bericht in der Online-Ausgabe des "Journal of Urban Health" verbrachten die Senioren fortan weniger Zeit vor dem Fernseher und erledigten dafür mehr Aufgaben in Haushalt und Garten. "Sie haben in der Tat mehr Energie für ihre täglichen Aktivitäten", resümiert Studienautor Erwin Tan.

Engagement mit doppeltem Nutzen

Der Geriatrie-Experte und seine Kollegen hatten 113 Pensionisten ab 60 Jahren per Zufall zur Teilnahme am Schul-Programm zugewiesen oder sie auf eine Warteliste gesetzt. Die Senioren, die sich in den Bildungseinrichtungen engagierten, arbeiteten dort 15 Stunden pro Woche. In dieser Zeit unterstützten sie die Kinder in den Bereichen Lesekompetenz, Problemlösung und Kooperation.

Nach vier bis acht Monaten ehrenamtlicher Tätigkeit war die allgemeine Aktivität der Teilnehmer im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich gestiegen, konstatieren die Forscher. So verbrannten die freiwilligen Tutoren von Woche zu Woche zusätzliche Kalorien, während der Energieverbrauch von Personen auf der Warteliste zusehends sank. Durch eine erhöhte alltägliche Aktivität könnten ältere Menschen einen bedeutsamen Beitrag zur eigenen Gesundheit leisten. Und freilich, betonen die Forscher, zogen auch die geförderten Schüler wesentlichen Nutzen aus dem freiwilligen Einsatz der Senioren.

Quelle: RH

 

Top Themen

Top Links