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E-Mails rauben Arbeitszeit

Berufstätige fühlen sich von elektronischer Post überfordert

11.07.2006

E-Mails werden zunehmend zur Belastung am Arbeitsplatz. Wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Süddeutschen Zeitung "Wissen"zeigt, fühlt sich die Mehrheit der Arbeitnehmer von der Flut an elektronischen Nachrichten überfordert. Etwa jeder Dritte gab an, dass die Belastung durch viele E-Mails zugenommen hat. 22,2 Prozent der Befragten fühlen sich durch die Mails in der Konzentration gestört.

Nach Expertenmeinung solle man nur drei bis fünf Mal am Tag, zu fixen Zeiten seine Mailbox öffnen, heißt es aus der Redaktion des Magazins. Damit kann verhindert werden, dass die elektronische Post den Arbeitstag diktiert. Laut Umfrage schauen sich 27,6 Prozent neue E-Mails sofort nach Eintreffen an. 55,5 Prozent lesen die Nachrichten nach Dienstschluss oder am Wochenende von Zuhause aus. Manchmal sollte man auch mehr Mut zur Lücke zeigen und die Angst abbauen, womöglich etwas zu verpassen, rät der Autor und E-Mail-Experte Gunter Maier.

"79,9 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Spams als lästig empfinden. 59,3 Prozent beklagen den Austausch überflüssiger und sinnloser Information", verrät das Magazin. Die Belastung durch E-Mails ergebe sich aus einer Mischung von beidem, sowohl den Werbemails, als auch dem persönlichen Schriftverkehr. Laut Schätzungen werden täglich rund 60 Milliarden E-Mails verschickt. Davon sei ein Großteil unsauber verfasst und erzeuge dadurch zeitraubende Missverständnisse.

Quelle: ptd

 

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