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Zu viel Bildschirm-Arbeit ist für Augen ungesund

Tipps damit man die Gesundheit nicht aus den Augen verliert

15.05.2007

Ein Arbeitsplatz ohne Computer ist heute nur noch selten anzutreffen. Hauptsächlich Menschen, die Tag für Tag vor dem Bildschirm sitzen und auch in der Freizeit gerne am PC spielen oder im Internet surfen, bekommen das früher oder später auch gesundheitlich zu spüren: Neben dem Rücken melden vor allem die Augen Protest an, wenn man den Blick zu häufig und zu lange auf den Monitor richtet. Experten der American Optometric Association (AOA) verweisen auf neuere Studien, wonach neun von zehn Bildschirm-Arbeitern unter einer Überbeanspruchung der Augen oder einer Beeinträchtigung der Sehkraft leiden.

Die häufigsten Symptome von zu viel Computerarbeit sind verschwommene Sicht, Tränen und Trockenheit der Augen, übermäßiges Blinzeln oder Schielen. Auch Beschwerden wie Kopfweh und Nacken- oder Schulterschmerzen können die Folge sein. "Manche Leute entwickeln all diese Symptome, andere nur ein einziges davon", so der Augenspezialist Kerry Beebe von der AOA. "Doch praktisch jeder meiner Patienten mit diesen Beschwerden antwortet auf die Frage nach seinem Beruf, dass er viele Stunden vor dem Computer sitzt."

Kurze Pause schärft die Sicht

Beebe rät allen Menschen mit schmerzenden oder trockenen Augen, nicht zu lange mit dem Arztbesuchzu warten. Wenn etwa eine nicht entdeckte Fehlsichtigkeit dem Problem zugrunde liegt, reiche oftmals schon eine während der Arbeit getrageneBrille, um es zu beheben. In jedem Fall kann man auch selbst einiges tun, um die Augenprobleme in den Griff zu bekommen oder zumindest eine Besserung zu erzielen: So entlasten vor allem regelmäßige "Augenpausen" bei der Arbeit die Sehwerkzeuge.

Diese Unterbrechungen sollten etwa alle 30 Minuten stattfinden und ein bis zwei Minuten dauern. Beebe empfiehlt, während dieser Zeit den Blick vom Monitor zu nehmen und einen weiter entfernten Punkt optisch zu fixieren. "Schauen Sie eine Weile entspannt aus dem Fenster, das entspannt den Blick", rät der Wissenschafter. Die Helligkeit des Bildschirms sollte zudem den individuellen Bedürfnissen angepasst sein. Hier gilt: Gesund ist, was den Augen am angenehmsten ist. Dazu zählt auch, dass der Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund auf dem Bildschirm so abgestimmt werden muss, dass das Lesen leicht fällt.

Mit der Sonnenbrille im Büro

Auf keinen Fall sollte der Bildschirm durch Lichteinfall blenden oder spiegeln. Dies lässt sich am besten durch Vorhänge oder Rollos sowie durch Dimmer im Raum erreichen. Auch die Positionierung des Monitors sollte so gewählt werden, dass Lichteinfall den Blick nicht irritiert. Ist dies nicht möglich, gilt es laut Beebe die Anschaffung eines nicht spiegelnden Bildschirms und sogar das Tragen von getönten Brillen in Erwägung zu ziehen.

Die US-amerikanischen Experten empfehlen weiters, auch auf die ergonomisch korrekte Ausrichtung des Bildschirmes zu achten: Der Monitor sollte je nach seinem Durchmesser zwischen 40 und 75 Zentimeter von den Augen entfernt sein. Für die eigenen vier Wände gilt: Wer den Computer mit Kindern teilt, sollte nicht vergessen, ihn an die Bedürfnisse der Sprösslinge anzupassen: Sitzhöhe und Positionierung des PCs am Schreibtisch müssen laut AOA auch auf die kleinen Anwender abgestimmt werden.

Quelle: Netd, Medicine

 

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