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Berufsunfähigkeit : Zusatzversicherungen im Test

Vertragsbedingungen wichtiger als Prämienhöhe

22.10.2009

Neben körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen muss man bei einer schwerwiegenden Erkrankung häufig beträchtliche Einkommensverluste hinnehmen. Die staatliche Invaliditäts-, Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitspension lag im Dezember 2008 im Durchschnitt bei rund 1.100 Euro für Männer und rund 630 Euro für Frauen. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung bietet eine monatliche Zusatzrente. Die Unterschiede bei Preis und Leistung können aber groß sein. Besonders wichtige Kriterien für die richtige Wahl sind - noch vor der Prämienhöhe - die Vertragsbedingungen. Möglichkeit zu sparen bietet auch eine jährliche Zahlung.

Bei Risikogruppen wie Krankenschwestern oder Bauarbeitern können die Jahresprämien für eine monatliche Rente von 750 Euro schon einmal ab 500 Euro aufwärts betragen. "Sich für eine gute Beratung Zeit zu nehmen, ist daher unerlässlich", rät "Konsument"-Versicherungsexperte Walter Hager. "Ziel sollte aber nicht die günstigste Prämie sein, sondern vielmehr eine optimal auf die Person abgestimmte Polizze." Je näher die Vertragsdauer bis zur Alterspension reicht, desto teurer wird die Versicherung. Wer sie von vornherein nur bis 45 oder 50 abschließt, spart sich viel Geld. Ein Dauerbrenner bei den Sparmöglichkeiten ist auch die Unterjährigkeit: Einmal im Jahr zahlen macht die Polizze um einiges billiger als monatliche oder vierteljährliche Zahlungen.

Beruf, Alter, Gesundheitszustand, gewünschte Rentenleistung und Versicherungsdauer beeinflussen die Höhe der Prämie maßgeblich. Wichtiger noch als die Prämie sind aber die Vertragsbedingungen. Einige Anbieter disqualifizieren sich bereits aufgrund deutlich schlechterer Bedingungen, etwa wenn Fragen über die Gesundheit nicht zeitlich begrenzt werden, z.B. auf die letzten fünf Jahre (in der "Konsument"-Untersuchung UNIQA und teilweise s-Versicherung), durch das Recht auf abstrakte Verweisung (s-Versicherung und Zürich bei bestimmten Berufsgruppen) oder durch die Möglichkeit einer nachträglichen Prämienanpassung. "Kundenfreundliche Polizzen verzichten auf derartige Klauseln", betont Walter Hager mit Nachdruck.

Weitere Infos zum Thema gibt es ab sofort unter www.konsument.at sowie im November-"Konsument".

Quelle: VKI

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