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Tipps: Zusammen wohnen und dabei Stress vermeiden

Es macht Sinn, die Rechte und Pflichten jedes Einzelnen gemeinsam festzulegen und die anfallenden Aufgaben zu verteilen.


06.11.2014

Bildquelle: Reisewoche Gruppe
Sich mit einem oder auch mehreren anderen Menschen eine Wohnung zu teilen, hilft dabei, Geld zu sparen. Denn so können sämtliche anfallenden Kosten geteilt werden. Jedoch sind gerade die eigenen vier Wände ein sehr persönlicher Bereich und jeder hat hier eigene Vorstellungen und Bedürfnisse. Grund genug, mögliche Krisenherde vorab zu entschärfen.

Wenn zwei oder mehr Personen beschließen, sich eine Wohnung zu teilen, ist es empfehlenswert, vorab die Eckdaten zwischen allen Beteiligten schriftlich festzuhalten. Damit fällt es leichter, bei allfälligen Streitigkeiten zu argumentieren und wieder eine gemeinsame Linie zu finden - oder die Wohngemeinschaft wieder aufzulösen. Eine Klärung folgender Punkte macht Sinn:

  • Wer steht im Mietvertrag - einer oder alle? Wie sehen Verträge für Untermieter aus?
  • Was genau passiert bzw. wie wird vorgegangen, wenn sich die Mieterkonstellation ändert?
  • Wie erfolgt die Kostenteilung für Miete, Betriebskosten, Strom bzw. Gas, Heizkosten, Internetzugang, Versicherung etc.?
  • Wer hinterlegt die Kaution und trägt allfällige Abschläge beim Auszug?
  • Wer bringt welche Möbel oder Haushaltsgegenstände mit? Was passiert, wenn etwas kaputt wird? Was wird gemeinsam genutzt, was nicht?
  • Wie werden notwendige gemeinsame Anschaffungen, Reparaturen und Instandhaltungen geregelt?
  • Wer kümmert sich um die Durchführung der Zahlungen?
  • Welche Kündigungsfrist gilt zwischen allen Mietern?


Wohnen ist aber mehr als nur das Benützen von Räumen. Sowohl in einer Wohngemeinschaft als auch bei zusammenlebenden Paaren macht es Sinn, die Pflichten, aber auch die Rechte jedes Einzelnen gemeinsam festzulegen und die anfallenden Aufgaben zu verteilen. Zu beachten sind dabei zum Beispiel:

  • Reinigung der allgemeinen Flächen, wie Badezimmer, Küche, Wohnzimmer
  • Benutzung der Waschmaschine oder des Badezimmers
  • Vereinbaren von Ruhezeiten
  • Wer bezahlt für kleinere Ausgaben, wie WC-Papier, Putzmittel oder Kaffee?

Gerade in "frischen" Beziehungen kommen als zusätzliche, finanziell wesentliche Aspekte die Aufteilung der Kosten des Alltags, wie Einkäufe oder größere Anschaffungen, sowie die Planung der Zukunft dazu. Die Erfahrung zeigt: Je mehr Klarheit herrscht, umso einfacher ist es im Alltag. Vor allem sollte dann keiner der Beteiligten das Gefühl haben, zu kurz zu kommen.

Quelle: ING Di-Ba

 

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