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So fühlen sich Zimmerpflanzen richtig wohl

Tipps zur ökologischen Pflanzenpflege


15.01.2014

Bildquelle: 'die umweltberatung'
Zimmerpflanzen wirken entspannend, fördern Konzentration und Kreativität und verbessern das Raumklima. Eine sorgfältige Standortwahl und gute Pflege sorgen dafür, dass sie uns viele Jahre Freude machen.

"Die Grundvoraussetzung für gutes Gedeihen ist es, die Pflanzen auf den passenden Platz zu stellen. Je besser die Bedürfnisse der Zimmerpflanzen bei der Standortwahl berücksichtigt werden, desto weniger anfällig sind sie für Schädlinge und Pflanzenkrankheiten", sagt Mag.a Manuela Lanzinger, Zimmerpflanzenexpertin von "die umweltberatung". Zu beachten ist, ob die Pflanzen direktes Sonnenlicht oder Schatten brauchen, ob sie viel oder wenig gegossen oder gar besprüht werden wollen und welche Temperatur sie bevorzugen. Da Zimmerpflanzen empfindlich auf Zugluft reagieren sind Standorte, an denen keine Zugluft auftritt, zu empfehlen.

Die wenigsten Pflanzen vertragen Staunässe. Nichts desto trotz werden die meisten Zimmerpflanzen zu viel gegossen. Die Fingerprobe zeigt: Wenn Erde an den Fingern kleben bleibt, ist noch ausreichend Feuchtigkeit vorhanden. Abgestandenes Wasser eignet sich am besten zum Gießen, weil es Zimmertemperatur hat. Wenn die Pflanzen umgetopft werden, bekommen sie frische Nährstoffe, und mögliche Schädlinge in der Erde werden dabei entfernt. "Für das Umtopfen ist torffreie Erde die beste ökologische Wahl, weil der Torfabbau Moore zerstört", empfiehlt Manuela Lanzinger.

Algenpräparate, Brennnessel- oder Zinnkrauttee machen die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge. Auch Erdäpfelwasser tut ihnen gut: Einfach nach dem Kochen von Erdäpfeln das Kochwasser nicht wegleeren, denn abgekühlt ist es bestes, kalkarmes Gießwasser, das wertvolle Mineralsalze enthält.

Gedüngt wird am besten nicht in der kalten Jahreszeit, sondern nur von März bis September. Dazu empfiehlt "die umweltberatung" organischen Dünger. Auch ein Teelöffel Kompost, vermischt mit torffreier Blumenerde und Sand, kann in die oberste Schicht des Substrats im Blumentopf eingearbeitet werden.

Von Vorteil ist regelmäßiges Überprüfen auf Schädlinge oder Krankheiten. Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen ist wichtig, um die Ausbreitung zu verhindern. Viele Produkte zur Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen enthalten giftige Substanzen, die sich in Pflanzen, Erde oder Raumluft anreichern können. Eine gute Alternative sind biologische Pflanzenschutzmaßnahmen, zum Beispiel der Einsatz von Nützlingen oder Fallen bzw. Gelbtafeln zur Kontrolle von Schadinsekten. Diese Methoden schonen die Umwelt, bergen keine gesundheitlichen Risiken und sind auch für Kinder und Haustiere unbedenklich.

Das Poster "Zimmerpflanzen für ein gesundes Raumklima" stellt 28 Pflanzen mit ihren Standortansprüchen vor und unterstützt bei der Auswahl, Pflege und Vermehrung von Zimmerpflanzen. Es informiert weiters über die positive Wirkung von Zimmerpflanzen. Das Poster ist bei "die umweltberatung" gegen Versandkosten von € 1,82 erhältlich (Bestellung und Beratung unter Tel. 01 803 32 32) und kann auch kostenlos auf www.umweltberatung.at heruntergeladen werden.

 

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