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Weihnachtssterne: Tipps für Kauf und Pflege

Festliche Stimmung für das Zuhause


08.11.2017

Weihnachtssterne; Bildquelle: Stars for Europe
Es ist wieder soweit: Die Weihnachtssterne erobern idie Auslagen der Blumengeschäfte und sorgen für bunte Farbtupfer im trüben Herbstgrau. Es gibt sie in Apricot, Bordeaux, Cremeweiß und Lachs, in Orange, Pink, Rosa, Gelb und natürlich in diversen Rottönen. Sehr dekorativ sind auch die zweifarbigen Varianten, mit reizvollen Verläufen oder Sprenkelungen. Obwohl es Weihnachtssterne mittlerweile in vielen Farbtönen gibt, sind die roten Varianten mit weitem Abstand am beliebtesten. Der Grund liegt auf der Hand: Der Weihnachtsstern wird hierzulande sehr stark mit dem Weihnachtsfest in Verbindung gebracht und Rot und Grün gelten von jeher als klassische Weihnachtsfarben.

Die Auswahl ist groß und reicht von der Minipflanze bis zu üppigen Buschformen sowie Hochstämmen. Auch als Schnittblume liegt der Weihnachtsstern im Trend. Und kombiniert mit anderen Blumen und Pflanzen zeigt der Weihnachtsstern ebenfalls sein großes Potenzial.

Wer ein garantiert "gesundes" Produkt mit nach Hause nehmen möchte, sollte beim Kauf auf dichtes Laub und gelb-grüne, knospige Blüten achten, die ein Frische-Indikator sind. Sollten diese bereits verblüht sein, ist es ratsam, sich für eine andere Pflanze zu entscheiden. Ebenso, wenn Weihnachtssterne im zugigen Einkaufsbereich präsentiert werden. Denn Zugluft verträgt der Weihnachtsstern keineswegs, was auch den Transport betrifft. Daher werden die Pflanzen im Fachhandel zum Schutz vor Wind wie auch Kälte gut verpackt, und es wird geraten, sie möglichst schnell ins warme Zuhause zu bringen.

In den eigenen vier Wänden ist eine Raumtemperatur zwischen 15 und 22 °C für den Weihnachtsstern ideal. Besonders wohl fühlt er sich an einem hellen sowie warmen Standort. Direkte Sonneneinstrahlung und Zugluft sollten aber unbedingt vermieden werden. Vorsicht ist beim Lüften der Fenster geboten: Bringen Sie die Pflanze in einer geschützten Ecke in Sicherheit, kalte Zugluft tut ihr nicht gut.
Auch Staunässe oder stehendes Wasser im Übertopf mag der Weihnachtsstern nicht. Denn während er leichte Trockenperioden gut toleriert, bekommt ihm das Zuviel an Feuchtigkeit eher schlecht. Es reicht, die Pflanze alle zwei bis drei Tage mit zimmerwarmem Wasser zu gießen, bei großer Wärme oder in der Nähe der Heizung ist oft tägliches Gießen erforderlich. Ein Tipp: Das überschüssige Wasser nach spätestens 15 Minuten entfernen. Je kleiner die Pflanze desto mehr muss übrigens gegossen werden: Denn das geringere Erdvolumen hat auch geringere Speicherkapazitäten.

Wer sich für einen Schnittweihnachtsstern entschieden hat, dem wird geraten, nach dem Schneiden der Stiele den Milchsaftaustritt an der Schnittstelle zu stoppen. Dafür die Stiele zirka fünf Sekunden in 60 °C heißes und dann in kaltes Wasser tauchen - so ist die Versorgung optimal und die schönen Weihnachtsboten bleiben frisch.

 

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