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Waschmaschinen im Konsument-Test

Durchwegs gute Waschergebnisse aber lange Waschzeiten

30.08.2007

Sie ist der Archetyp der Waschmaschinen, die bereits seit einer kleinen Ewigkeit Verlässlichkeit für viele Jahre garantiert: die gute, alte "Miele". Auch im aktuellen "Konsument"-Test konnte sie - wie die Mehrheit der acht getesteten Frontlader-Waschmaschinen - mit "guten" Ergebnissen überzeugen. Beim Wasserschutz als auch bei den Betriebskosten wurden jedoch teils gravierende Unterschiede festgestellt. Zudem wurden in der Regel lange Waschzeiten erhoben.

Die Wasch- und Schleuderwirkung, der Energie- und Wasserverbrauch und nicht zuletzt wassertechnische Sicherheit und Handhabung von acht Waschmaschinen standen im Mittelpunkt des "Konsument"-Tests. Vorweg eine erste Erkenntnis: Wasserschutz ist nicht gleich Wasserschutz. Je nach Hersteller, Modell und Preiskategorie fallen Umfang und Bezeichnung unterschiedlich aus. Am sichersten ist dabei ein Vollwasserschutz, der bei allen getesteten Modellen - mit Ausnahme von "Gorenje" und "Zanussi" - vorhanden ist.

Unabhängig vom Preis haben fast alle Testgeräte "gut" gewaschen. Jedoch wurden dabei relativ lange Waschdauern von bis zu 144 Minuten bei 40 ºC Buntwäsche ("Siemens" WM 16 S 440) und bis zu 103 Minuten bei 40 ºC Pflegeleicht ("Gorenje" WA 64163) erreicht. "Andererseits ist eine lange Waschdauer an sich Voraussetzung für ein gutes Waschergebnis", so "Konsument"-Expertin Karin Baumgarten-Doblander. Beim Wasserverbrauch gab es vor allem beim Pflegeleichtprogramm deutliche Unterschiede: "Zanussi" benötigte hier für das Waschen von 1 kg Wäsche 24 Liter, während "Elektra Bregenz", "Electrolux" und "Gorenje" 14 Liter verbrauchen. Bei den Betriebskosten erwies sich die Billigste als die Teuerste: Die "Zanussi" (ZWG 6161) um 529 Euro erzielte mit 1.200 Euro auf zehn Jahre die höchsten Betriebskosten.

"Konsument"-Tipps:

  • Ausgereifte Modelle: Geräte im mittleren Preissegment sind sehr ausgereift, deshalb kann man sich am Preis und an der gewünschten Ausstattung orientieren.

  • Sparsame Dosierung: Richtig dosiert ist, wenn eine Handvoll Schaum sichtbar ist. Ein Zuviel schadet der Umwelt und führt auch zu einem schlechteren Waschergebnis.

  • Vollbeladung: Am meisten Energie und Wasser spart man, wenn die Waschmaschine voll beladen ist.

  • Vermietung: Einzelne Anbieter offerieren nunmehr auch die Möglichkeit der Vermietung von Waschmaschinen. Das lohnt sich allerdings meist nur dann, wenn das Gerät langfristig über Kredit finanziert werden muss und man die Servicepauschale berücksichtigt.


Die genauen Testergebnisse erfahren Leser im September-"Konsument" und online auf www.konsument.at.

Quelle: VKI

 

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