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Weniger Waffen durch strenges Waffengesetz

Der Gesetzgeber verlangt u. a. ein psychologisches Gutachten

19.04.2007

Die Tragödie an der Universität Virginia Tech in Blacksburg (USA), bei der 32 Menschen einem Todesschützen zum Opfer fielen, hat auch in Österreich die Frage aufgeworfen, ob unser Waffengesetz ausreichend ist. Der Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages Dr. Gerhard Benn-Ibler zur Frage nach einer Überprüfung des österreichischen Waffengesetzes: "Eine Evaluierung, ob die gesetzlichen Vorschriften ausreichen, um ähnliches in Österreich möglichst zu verhindern, wäre durchaus berechtigt." Es bestehe jedoch keine Notwendigkeit einer Anlassgesetzgebung, also einer Abänderung des österreichischen Waffengesetzes, erklärt Benn-Ibler.

Strenges Waffengesetz in Österreich

Während im US-Bundestaat Virginia äußerst liberale Waffenbestimmungen herrschen, gilt in Österreich seit 1997 ein verschärftes Waffengesetz. Für die Ausstellung einer Waffenbesitzkarte bzw. eines Waffenpasses verlangt der Gesetzgeber ein psychologisches Gutachten, das die psychische Stabilität des Waffenbesitzers bestätigt. Seit Inkrafttreten des neuen Gesetzes ist die Zahl der dokumentierten Waffenbesitze deutlich zurückgegangen: Waren laut Angaben des Innenministeriums am 30. Juni 1997 noch mehr als 354.000 Waffenbesitzkarten und Waffenpässe registriert, sank diese Zahl bis zum 1. Jänner 2007 auf knapp 252.000.


Quelle: ÖRAK

 

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