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Vögel im Winter richtig füttern

Auf das richtige Futter und eine optimale Platzierung der Futterstelle achten


18.11.2011

Bildquelle: aboutpixel.de / Vogelinvasion © Walter Christ
Im kalten Winter haben Vögel oft Schwierigkeiten, in unserer industrialisierten Umwelt geeignetes Futter zu finden. Um die Artenvielfalt in der Vogelwelt zu erhalten, empfiehlt es sich, den Vögeln einen naturnahen Lebensraum mit einheimischen Hecken, Sträuchern und Obstbäumen zu bieten und sie über den Winter durch eine spezielle Fütterung zu unterstützen.

Die Fütterung von Wildvögeln kann bei Dauerfrost oder einer geschlossenen Schneedecke eine Überlebenshilfe sein. Von der Fütterung profitieren zahlreiche Vogelarten wie Amseln, Rotkehlchen, Meisen und Finken. Vogelfreunde sollten dabei Futter für Weich- und Körnerfresser anbieten, sonst wird nur bestimmten Arten geholfen und es droht eine Verschiebung des natürlichen Gleichgewichts zwischen den Arten.

Im Zoofachhandel gibt es Futtermischungen sowohl für Körnerfresser wie Sperling, Buchfink und Gimpel als auch für Weichfresser, die ein eiweißhaltiges, mit Insekten angereichertes Futter benötigen. Dazu zählen Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig. In guten Zoofachgeschäften sind auch Zubehörartikel wie Trinkbehälter und Futtersilos erhältlich, die es erleichtern, die erforderliche Hygiene zu gewährleisten. Futterstellen sollten spätestens im Herbst angebracht und zunächst noch mit kleinen Futtermengen befüllt werden, damit sich die Vögel mit ihnen vertraut machen können. In kalten Nächten verlieren die Vögel viel Energie. Um diesen Energieverlust auszugleichen, ist es sinnvoll, die Tiere am frühen Morgen und vor Einbruch der Dämmerung zu füttern.

Auch die Platzierung der Futterstellen spielt eine wichtige Rolle. Beispielsweise viele Finkenarten und Sperlinge bevorzugen fest montierte Häuschen oder Silos, während Meisen lieber an frei schwingenden Futterquellen fressen. Eine gute Ergänzung zum Futterhäuschen sind daher Meisenknödel oder Meisenringe sowie Netze mit Nüssen. Die Futterstellen sollten wind- und wetterfest sein. Einige Vogelarten, wie zum Beispiel Amseln oder Rotkehlchen, nehmen Futter auch gerne am Boden auf. Dann ist darauf zu achten, dass das Futter nicht zu dicht an Hecken oder Büschen, die Katzen als Lauerversteck dienen könnten, angeboten wird.

Quelle: ZZF, news aktuell

 

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