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Strom sparen im Urlaub

Die Urlaubszeit ist eine gute Gelegenheit, die Stromfresser im Haushalt unter die Lupe zu nehmen.


29.07.2014

Bildquelle: P. Haslinger, eNu
Ein Urlaub außerhalb der eigenen vier Wände und trotzdem läuft der Stromzähler? Die Urlaubszeit ist eine gute Gelegenheit, Stromfresser unter die Lupe zu nehmen - das lohnt sich langfristig: Bis zu 300 Euro Stromkosten kann ein durchschnittlicher Haushalt im Jahr sparen. Nachfolgend ein paar einfache Tipps, wie das geht.

Urlaubszeit, niemand zu Hause. Trotzdem ist die elektrische Zahnbürste am Morgen voll aufgeladen, der Fernseher wartet im Standby-Betrieb und der Kühlschrank läuft auf Hochtouren, damit die Lebensmittel in seinem Inneren ihrem Verderben möglichst lange entgehen. Das kostet unnötig viel Strom. Dabei kann der Verbrauch im Urlaub ganz einfach gesenkt werden. Dazu gehört, alle Geräte vor dem Urlaub vom Netz zu trennen, vor allem solche mit Standby-Leuchten oder eingebauten Uhren. Das spart Energie und schützt die Geräte vor Blitzschlag. Wer über einen Warmwasserspeicher verfügt, der automatisch auf Temperatur gehalten wird, schaltet ihn am besten vor dem Urlaub ab. Auch Zirkulations-, Umwälz- oder andere -pumpen, müssen nicht laufen, wenn sie nicht gebraucht werden.

Zeitschaltuhren empfehlen sich für jene Geräte, die auch während des Urlaubes gebraucht werden, zum Beispiel für den Betrieb von Aquarien oder wenn es um die Beleuchtung zum Schutz vor Einbrechern geht. LED-Leuchten helfen zusätzlich, den Stromverbrauch zu senken. Auch die Gartenbeleuchtung kann ausgeschaltet werden, sofern sie nicht der Sicherheit dient. Auch die Lüftungsgeräte ausschalten. Stattdessen die Jalousien schließen, damit die Wärme nicht so leicht in die Räume gelangt.

Ob wirklich alle Stromverbraucher beseitigt sind, zeigt ein Blick auf den Stromzähler: Wenn er nicht mehr läuft, wurde der Stromverbrauch erfolgreich auf Null gesetzt. Wenn er doch noch läuft gibt es noch etwas zu optimieren. Am besten notiert man sich auch den Zählerstand vor und nach dem Urlaub.

Kühlschrank und Tiefkühlgerät abzutauen empfiehlt sich besonders vor einem längeren Urlaub. Ist das nicht möglich, sollte zumindest auf die optimale Temperatur - zwischen fünf und sieben Grad im Kühlschrank und bei minus 18 Grad im Tiefkühlfach - geachtet werden. Wichtig ist auch, dass die Dichtungen des Kühlschranks in gutem Zustand sind. Starke Eisbildung ist ein Zeichen für schlechte Dichtung.

Oft taucht auch die Frage auf: wohin mit den Lebensmitteln? Deshalb besser vor dem Urlaub nur mehr das Nötigste einkaufen und alle Lebensmittel aufbrauchen, die während des Urlaubes verderben könnten. Von übriggebliebenen Lebensmitteln kann man wenn möglich ein leckeres Gericht vorkochen und einfrieren. So hat man nach der Rückkehr aus dem Urlaub bereits eine Mahlzeit im Gefrierschrank. Aus trockenem Brot lassen sich Semmelbrösel oder Semmelwürfel machen. Aus Butterresten wird ganz einfach feine Kräuterbutter, die ebenfalls tiefgefroren auf das nächste Grillfest wartet.
Obst und Gemüse aus dem eignen Garten, das gerade reif ist, sollte vor dem Urlaub verarbeitet und eingekocht werden. Während des Urlaubs kann man Freunde und Nachbarn bitten, reifes Obst und Gemüse zu ernten, damit nichts verrottet. Wer sich im Urlaub selbst versorgt, kocht seine Lieblingsspeisen vor und nimmt sie mit oder gibt die Lebensmittel in Kühlbehälter und verbraucht sie während des Urlaubes.

Quelle: eNu

 

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