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Höchste Zeit: Topfpflanzen winterfest machen

So überstehen Ihre Lieblinge die kalte Jahreszeit


21.11.2014

Topfpflanzen; Bildquelle: obs/Blumenbüro
Wer seine Gartenblüher auf Balkon und Terrasse bis jetzt noch nicht winterfest gemacht hat, für den wird es nun höchste Zeit. Lediglich von etwas Erde umgeben, sind die Lieblinge der Kälte schutzlos ausgesetzt und benötigen ein wenig Starthilfe, um den Winter unbeschadet zu überstehen. Mit wenigen Handgriffen, gut eingepackt und geschützt werden die schönen Pflanzen in den Winterschlaf versetzt und wachen im nächsten Frühling wohlbehalten auf.

Sinken die Temperaturen unter fünf Grad, freuen sich die meisten Gartenblüher über den Rückzug in ein kühles und dunkles Winterquartier, wie zum Beispiel das Stiegenhaus oder den Keller. Schwere und große Töpfe müssen dagegen oft gezwungenermaßen draußen bleiben und sollten, wie selbst winterharte Gartenblüher, nicht ungeschützt der Kälte ausgesetzt werden. Denn anders als im Garten umgibt sie in Töpfen, Kübeln und Balkonkästen lediglich eine dünne Schicht Erde, die keinen ausreichenden Schutz gegen den hartnäckigen Winter bietet. Hier gilt eine gewisse Vorbereitung bei der sowohl die Pflanzen als auch die Töpfe geschützt werden sollten.

Damit die Pflanzen im Winter nicht unnötig Energie in ihr Wachstum stecken, sollten alle abgestorbenen Pflanzenteile mit einer scharfen Gartenschere abgeschnitten werden. Da es am Balkon- oder Terrassenrand oft besonders windig und kalt ist, sollten die Gartenblüher in eine windgeschützte Ecke platziert werden. Ein Standort an der Hauswand ist dabei ideal, da diese sie vor ungünstigen Wetterbedingungen schützt und für natürliche Wärme sorgt. Damit die Pflanzen keine kalten Füße bekommen und die Wurzeln von unten nicht erfrieren, empfiehlt es sich Kübel und Töpfe etwas erhöht auf Styropor oder eine Holzplatte zu stellen. Bei eisigen Temperaturen, sollte vor allem der Wurzelbereich der Pflanzen geschützt werden, da die dünne Schicht Erde im Topf sehr leicht anfrieren kann. Ein Schutzmantel aus Vlies, Kokosfasern oder Luftpolsterfolie um den Topf gebunden ist dabei der perfekte Winterschutz. Die Gartenblüher können dabei zusätzlich mit Fichtenreisig, Mooskissen oder Rindenmulch bedeckt werden. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schützt auch die Erde vor Verdunstung und Schnee. Dabei sollte die Erde allerdings nicht komplett abgedeckt werden, damit ausreichend Luft zirkulieren kann.

Im Winter benötigen die Gartenblüher nur wenig Aufmerksamkeit, doch obwohl die meisten von ihnen während der Kälteperiode kaum wachsen, verbrauchen sie dennoch Wasser und können sogar vertrocknen. Daher müssen sie auch weiterhin in Maßen gegossen werden. Es empfiehlt sich die Erde alle drei bis vier Wochen auf Feuchtigkeit zu kontrollieren und dementsprechend zu gießen. Düngergaben sind dagegen während der kalten Jahreszeit nicht notwendig.

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