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Tipps wie Sie Schmetterlinge in Ihren Garten locken

Nützlich und schön zugleich

14.07.2008

Schmetterlinge sind wunderhübsch, wenn sie im Garten von Blüte zu Blüte fliegen und Nektar trinken. Dabei bestäuben sie natürlich die Pflanzen, sind also nützlich und schön zugleich.

Der erste Schritt, viele Schmetterlinge in den eigenen Garten zu locken, ist die naturnahe Gartengestaltung. Wenn der Garten für eine große Vielzahl an Schmetterlingen anziehend wirken soll, so muss man mit vielen Naturgartenelementen unterschiedliche Lebensräume schaffen. Schmetterlinge versammeln sich oft an Pfützen, um hier zu trinken und gelöste Mineralstoffe aufzunehmen. Versiegelte Flächen sind aus diesem Grund im Garten zu vermeiden. Weiters brauchen Falter Sträucher, Holz- oder Reisighaufen, um sich vor Wind und Regen zu schützen oder um sich zu verpuppen.

Nektarpflanzen
Blühende Gewürze (Dost, Salbei, Lavendel...) Storchschnabel, Natternkopf, Margarite, Großer Wiesenknopf, Witwenblume oder Sonnenhut bieten den Schmetterlingen den begehrten Nektar zum Trinken. Nachtfalter laben sich gerne auf Gelber Nachtkerze, Seifenkraut oder Geißblatt.

Lebensraum für Raupen
Neben reichem Nektarangebot brauchen Schmetterlinge auch Pflanzen, die den Raupen als Lebensraum und Futterpflanze dienen. Der Segelfalter benötigt Rosengewächse wie Schlehdorn als Futterpflanze, Kleiner Fuchs, Admiral und Landkärtchen die Brennnessel. Die Raupen des seltenen Schwalbenschwanzes wiederum benötigen Doldenblütler wie Fenchel, Dill oder Karotten als Futterpflanze.

Naturnahe Wiesen: Bunte Blumen, bunte Schmetterlinge
Sterile, besenreine Gärten mit Koniferen und englischem Rasen bieten keine Nahrungsbasis für Falter! Ein Naturgarten mit Blumenwiese ist dagegen als Aufenthaltsort für Schmetterlinge besonders geeignet. Außerdem locken attraktive Staudenbeete mit orangen, roten, gelben oder violetten Blüten viele Tagfalter an. Pestizide dezimieren nicht nur Schadinsekten, sondern auch Schmetterlinge und deren Raupen. Deshalb ist ökologische, giftfreie Gartenpflege das Wichtigste für schmetterlingsfreundliche Gärten!

Quelle: die umweltberatung

 

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