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Radfahren im Winter

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung


03.12.2010

Bildquelle: die umweltberatung
Radfahren kann auch im Winter Spaß machen - nicht unbedingt bei ärgstem Schneefall, aber prinzipiell schon. Mit der richtigen Ausrüstung und einer vorausschauenden Fahrweise kommen Radfahrer sicher und fit durch die kalte Jahreszeit.
 
Für viele Radfahrer dauert eine Radsaison bereits 12 Monate. In Städten mit hohem Radverkehrsanteil bleiben 60 % der RadlerInnen selbst im Winter ihrem Verkehrsmittel Fahrrad treu. Wer auch im Winter sicher mit dem Rad unterwegs sein will, muss mit diffuseren Lichtverhältnissen zu Rande kommen. Eine gute Beleuchtung ist für sicheres Radfahren eine der wichtigsten Bedingungen. Andere Verkehrsteilnehmer können RadfahrerInnen, die ohne Licht unterwegs sind, oft erst zu spät erkennen. Zusätzliche Reflektoren und helle Kleidung verbessern die Sichtbarkeit.

Winterliche Witterungsbedingungen verlängern den Bremsweg merklich. Funktionierende Bremsen sind daher ein Muss - eine regelmäßige Kontrolle der Bremsen gibt Gewissheit.
Plötzliche Bremsmanöver können zu Stürzen führen: im Winter ist daher eine besonders vorausschauende Fahrweise und frühzeitiges, vorsichtiges Bremsen gefragt!

Nicht nur für das Auto werden Winterreifen angeboten. Wer möchte, kann auch auf sein Fahrrad spezielle Winterreifen mit Spikes montieren. Fahren auf geschlossenen Schneedecken ist dann kein Problem. Außerdem sorgen Fahrradwinterreifen auf allen Untergründen bei Kurvenfahrten für mehr Sicherheit. Durch den richtigen Luftdruck kann gewählt werden, wie viel man von den Spikes bei normaler Fahrt spüren möchte: Weniger Druck bedeutet mehr Auflagefläche.

Wer das ganze Jahr mit dem Fahrrad im Alltag unterwegs ist, braucht spezielle Wetterschutzbekleidung um vor Wind und Regen weitgehend geschützt zu sein. Bei nassem Wetter bietet eine Regenschutzbekleidung, die winddicht, wasserdicht und atmungsaktiv ist (WWA), den besten Schutz. Ist das Wetter kalt, windig und kalt empfiehlt sich eine winddichte Wetterschutzbekleidung kombiniert mit wärmender Fütterung. Es ist sinnvoll, auf Funktionsmaterialen aus Kunstfaser zurückzugreifen, weil Kunstfasern den Schweiß, der vom Körper produziert wird, an die darüber liegende Schicht weiterleiten. Der Schweiß wird dabei großflächig verteilt und kann sehr schnell trocknen. Im guten Fachhandel gibt es als Alternative zu herkömmlicher Sportbekleidung aus Kunstfasern, Produkte aus biologisch und recyclebaren Materialien.

Am besten kleidet man sich beim Radfahren im Winter nach dem "Zwiebelprinzip": Die einzelnen Bekleidungsschichten sollten wie Schalen einer Zwiebel übereinander liegen. Die erste Schicht transportiert die Feuchtigkeit weg vom Körper, die zweite Schicht ist für die Isolation verantwortlich und bietet Schutz gegen Kälte (z.B. Fleece), die dritte Schicht schützt vor Wind und Wasser. Wichtig ist, dass keine dieser Schichten zu dick ausfällt, sonst droht Überhitzung!

Quelle: die umweltberatung

 

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