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Mehr Lust auf's Putzen - Tipps der Umweltberatung

Richtig gemacht, macht´s sogar Spaß

Der Putzfimmel der ÖsterreicherInnen ist derzeit aufgrund einer neuen IMAS-Studie in aller Munde: Wie oft sie’s tun, warum sie´s tun - oder besser, warum nicht. Für "die umweltberatung" ist vor allem die Frage, wie sie’s tun, wichtig. Denn davon hängen Effizienz, Gesundheit und Umweltfreundlichkeit ab. Und richtig gemacht, macht’s auch mehr Spaß!

"Dass die Österreicher und vor allem die Österreicherinnen im Durchschnitt 8 Stunden pro Woche, d.h. einen ganzen Arbeitstag mit der ungeliebten Hausarbeit verbringen, wundert mich nicht – wer will schon eine schlechte Nachred‘ haben? Jeder hat gern ein sauberes, herzeigbares Zuhause. Wichtig ist aus Sicht der Umweltberatung, wie geputzt wird. Wer umweltschonend putzt, senkt gleichzeitig das Risiko möglicher allergischer Reaktionen auf Putzmittel und spart im günstigsten Fall auch noch Geld, Zeit und Kraft", erklärt Umweltberaterin Mag. Andrea Husnik, Expertin in Sachen umweltschonende Reinigung.


Hokus Pokus: Mikrofasertücher

Mikrofasertücher ermöglichen Reinlichkeit mit wenig Kraftaufwand und ohne Anwendung von Reinigungsmitteln. Gewischt wird entweder trocken oder "nebelfeucht", also mit stark ausgewrungenem Tuch. Glatte Oberflächen wie Glas, Spiegel oder Armaturen glänzen im Nu, festes Aufdrücken ist aufgrund der besonderen Faserstruktur der Tücher nicht notwendig. "Mit einem Minimum an Aufwand holen Mikrofasertücher das Maximum raus und sparen obendrein noch Geld für Reinigungsmittel", so Husnik weiter.


Gut aufgehängt ist halb gebügelt

Wer die Möglichkeit hat, die Wäsche im Freien aufzuhängen, sollte diese nutzen. Denn der Wind macht die Wäsche weich, und wenn sie zusätzlich vor dem Aufhängen noch gut ausgeschüttelt und zurechtgezogen wurde, dann ist sie nahezu faltenfrei und braucht – mit Ausnahme von Hemden oder Blusen – nur noch ordentlich zusammengelegt werden. Das spart viel langweilige Arbeit und Energie.


Staubfänger vermeiden

"Zum Thema Staubwischen kann ich aus eigener Erfahrung zwei Ratschläge geben: erstens entrümpeln und zweitens Mikrofasertücher verwenden", empfiehlt die Umweltberaterin. Je weniger Pflichtgeschenke und sonstige Staubfänger in den Regalen stehen, desto weniger Arbeit macht das Staubwischen. Die trockene Anwendung von Mikrofasertüchern bewährt sich auf glatten Möbeloberflächen bestens, für nicht lackierte Holzoberflächen ist ein normales Staubtuch besser geeignet.


Vorbeugen statt nachwischen!

Vorbeugende Maßnahmen gegen Schmutz sparen Zeit, die mit wesentlich angenehmeren Dingen verbracht werden kann als mit putzen. Glasoberflächen im Badezimmer sind zwar wunderschön, schauen aber besonders rasch schmutzig aus. Bei der Einrichtungsplanung kann man also optisch ein bisschen tricksen, auch bei der Wahl der Fußbodenfarbe zum Beispiel: Beigefarbene oder graue, am besten leicht gemusterte Böden wirken viel länger schön und sauber als einheitlich weiße oder dunkelblaue Böden. "Außerdem sorgen eine Türmatte am Eingang und das Ausziehen der Schuhe im Eingangsbereich für Sauberkeit und wesentliche Arbeitserleichterung", rät Husnik.


Don´t piss while standing…

Das Kloputzen ist einfacher und weniger ekelhaft, wenn sich auch die Herren niedersetzen. Und wer regelmäßig Klobürste und Essigwasser verwendet, braucht weniger groß angelegte Schrubb-Aktionen.


Wer wartet, putzt

Viele Handgriffe kann man/frau auch nebenbei erledigen: Während der Tee zieht, kann schon der Tisch ab- oder der Geschirrspüler ausgeräumt werden. Bis das Badewasser eingelassen ist, sind die Wandfliesen schon mit Essigreiniger abgewischt.


Alle putzen mit!

Zu zweit, zu dritt, zu viert ... geht alles viel schneller. Mit der Lieblings-CD putzt sich´s nochmal so leicht. Und wenn die Kinder ihre Legosteine nicht aufräumen wollen – einfach klar machen, dass der Staubsauger die Steine frisst.


Die Wahl des geeigneten Putzmittels

Um die Wahl des geeigneten Mittels für Putzfimmelbefallene zu erleichtern, hat die Umweltberatung die "Einkaufsratgeberin für umweltschonende Wasch- und Reinigungsmittel" zusammengestellt. Diese Liste beinhaltet nur solche Mittel, die nach strengen Kriterien als umweltschonend empfohlen werden. "Am wichtigsten und umweltschonendsten bei der Anwendung der Mittel ist die richtige Dosierung. Die Wohnung wird nicht sauberer, nur weil im Putzkübel eine dicke Schaumschicht auf der Wasseroberfläche schwimmt. Verwenden Sie auf keinen Fall mehr als auf der Verpackung angegeben", rät Husnik. Und sie warnt vor dem Einsatz von Desinfektionsmitteln: "Desinfektionsmittel und sogenannte antibakterielle Reinigungsmittel haben im privaten Haushalt nichts verloren – sie können mehr gesundheitlichen Schaden als Nutzen bringen!"


Informationen zur umweltschonenden Reinigung

  • Kostenloses Infoblatt "Sauber, sauberer, am saubersten"
  • Kostenloses Infoblatt "Anrüchig" zum Thema Duftstoffallergien
  • Kostenloses Infoblatt "Reinigen ohne Chemie mit Mikrofaser- und Kunststofftüchern"
  • Kostenloser Folder "Nein zur Desinfektion im Haushalt"
  • "Einkaufsratgeberin: Liste umweltfreundlicher Wasch- und Reinigungsmittel", kostenlose Broschüre
  • "Was heißt hier gefährlich? Kennzeichnung von Haushaltschemikalien", kostenlose Broschüre

Diese und viele weitere Unterlagen zum Thema Reinigung sind im Bestellservice auf der Webseite der Umweltberatung zu finden. Informationen und Bestellung auch bei "die umweltberatung" unter der Telefonnummer 01 / 803 32 32 bzw. 02742 / 71 829.

 

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