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Preisvergleich für Baustoffe lohnt sich

Preisunterschiede bis zu 103 Prozent möglich

08.05.2006

Bauen und renovieren kann ganz schön teuer kommen - auch ohne professionelle Hilfe. Das zeigt eine aktuelle Erhebung der Konsumentenschützer in Niederösterreich. 103 Prozent Preisunterschied zwischen den einzelnen Baumarkt-Ketten sind möglich. Die Arbeiterkammer-Experten raten daher unbedingt zu einem Preisvergleich.

Grundbaustoffe wie Sand, Kalk, Kies, Mauermörtel etc. gehen zur Zeit in den Baumärkten weg wie die warmen Semmeln. Grund genug für die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer die Preise für diese Baustoffe genau unter die Lupe zu nehmen. Erhoben wurden die Preise in 35 Filialen von großen Baumarkt-Ketten in Niederösterreich und zum Vergleich auch stichprobenartig bei 5 regionalen Baustoffhändlern bzw. Baumeistern. Eines gleich vorweg: Die regionalen Baustoffhändler brauchen den Vergleich mit den großen Baumarktketten nicht zu scheuen und können zum Teil ohne weiteres mit deren Preisen mithalten.

Preisbeispiele

Große Unterschiede: 60 Liter Baumit Spezi Kalk CL 90-S kosten zwischen 4,69 und 9,50 Euro. Das ist eine Preisdifferenz von 102,6 Prozent. Beim regionalen Händler zahlt man dafür zwischen 6,20 und 9,25 Euro. 40 Kilo Baumit Trockenbeton kosten in den großen Baumarktketten zwischen 3,94 und 7,44 Euro. Das ist ein Preisunterschied von ca. 89 Prozent. Bei regionalen Händlern zahlt man dafür zwischen 5,47 und 5,76 Euro. Für 40 Kilo Baumit Mauermörtel bezahlt man bei den großen Ketten zwischen 2,49 und 4,80 Euro (92,8 Prozent Preisunterschied) und beim regionalen Fachhandel zwischen 2,30 und 4,33 Euro. 25 Kilo Lafarge Zement CEM II/B-S 32,5 R kosten zwischen 2,19 und 3,79 Euro (73,1 Prozent Preisunterschied) und im Kleinhandel zwischen 2,19 und 3,79 Euro.

20 Prozent vom Kaufpreis bei Rückgabe

Nachgefragt haben die AKNÖ-Konsumentenschützer auch, ob ungebrauchte Gebinde wieder zurückgenommen werden. Sechs der großen Baumarkt-Ketten verlangen für die Rücknahme der ungebrauchten Baustoffe zwischen 10 und 20 Prozent vom Kaufpreis und einer der regionalen Baustoffhändler verlangt 15 Prozent vom Kaufpreis. Alle anderen erstatten bei der Rückgabe der ungebrauchten Gebinde den vollen Kaufpreis.

Zustellgebühr und Paletteneinsatz

Da beim Hausbau oder bei der Sanierung im Regelfall große Mengen benötigt werden, wollten die AKNÖ-Konsumentenschützer wissen, wie viel für die Zustellung verlangt wird und wie hoch der Paletteneinsatz ist. Im Normalfall wird eine Pauschale in Rechnung gestellt. Diese beträgt zwischen 18 und 54 Euro - das ist ein Preisunterschied von 200 Prozent. Einige Händler haben keine Angaben gemacht. Bei genauem Nachfragen verwiesen sie auf individuelle Vereinbarungen. Zwischen 7,85 und 15 Euro verlangen die Händler für den Paletteneinsatz, das sind immerhin auch noch 91,1 Prozent Preisunterschied.

Abschließend raten die AK-Konsumentenschützer daher, die Preise zu vergleichen und auch bei den regionalen Händlern Angebote einzuholen. Denn diese sind durchaus konkurrenzfähig.

Quelle: ak, ots

 

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