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Tipps : Garten-Pflanzen für trockenen Boden

Mit diesen "Spezialisten" übersteht Ihr Garten die Urlaubszeit mühelos

01.07.2008

Der Sommer ist da und damit die Urlaubszeit. Während viele GartenbesitzerInnen in fernen Urlaubsländern weilen, muss der Garten die Zeit ohne besondere Pflege überstehen. Manche Pflanzen sind perfekt an Trockenheit angepasst. Was liegt näher, als solche "Spezialisten" in den Garten zu holen, um sich das lästige Gießen und den traurigen Anblick eines verdorrten Gartens nach dem Urlaub zu ersparen?

Wer wenig daheim ist oder besonders trockene Gartenerde hat, für den sind trockenheitsresistente Stauden ein Segen und eine besondere Zierde für den Garten. Besonders attraktive "Hungerkünstler" auf trockenen, mageren Sand- und Geröllboden sind Königskerzen. Im ersten Jahr bilden die Sämlinge große bodenständige Blattrosetten und eine mächtige Pfahlwurzel aus. Ihre Blätter sind von einem Filz feiner Härchen überzogen, welche das Sonnenlicht reflektieren. So kann sich die Pflanze vor allzu großem Wasserverlust schützen. Im zweiten Jahr bildet die Pflanze üppige, hoch ragende gelbe Blütenstände aus.

Neben Königskerzen sind auch Natternkopf, Leinkraut, Karthäuser-Nelke, Echtes Labkraut oder Ochsenzunge anspruchslose Schönheiten für ein trockenes Staudenbeet. Die Blätter der Karthäuser-Nelke etwa sind sehr schmal, um die Wasserverdunstung möglichst gering zu halten, die Wegwarte bildet überhaupt sehr wenig Laub aus und nutzt den Stängel für die Photosynthese. Mauerpfeffer oder Hauswurz wiederum sind in der Lage, Wasser in ihren Organen zu speichern. Dadurch können sie extreme Standorte besiedeln.

Wichtig für die Kultivierung ist die Bereitstellung eines optimalen Substrates im Beet. Ein Sandbeet sollte so sonnig, trocken und nährstoffarm wie möglich sein. Am besten reinen, gewaschenen Flusssand in Form einer Düne aufschütten. Als Untergrund für den Sand dient eine Drainageschicht aus Split, Kies oder Schotter.

Einjährige und zweijährige "Sandpflanzen" am besten direkt ins Sandbeet säen oder in reinem Sand vorziehen. Die Fruchtstände erst im Frühling zurückschneiden, damit sie aussäen können. Beim Pflanzen großzügige Lücken zwischen den Pflanzen belassen. Die Zweijährigen benötigen ausreichend Platz zum Keimen.

Quelle: die umweltberatung

 

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