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Winterschnitt der Obstbäume

Der Obstbaumschnitt ist eine Kunst, die Fachwissen und Einfühlungsvermögen voraussetzt.

16.01.2008

Ab Jänner bis Ende Februar erfolgt der Winterschnitt an Obstbäumen. Wer gesunde und große Äpfel ernten möchte, der sollte zur Baumschere greifen, um seine Bäume auszulichten und in Form zu bringen. Der Winterschnitt hilft auch, Krankheiten vorzubeugen, denn eine allzu dichte Krone fördert Infektionen mit diversen Pilzkrankheiten.

Ist die Krone eines Apfelbaumes zu dicht, bekommen Äpfel, die im Inneren des Baumes hängen, zu wenig Licht. Sie bleiben klein und schmecken wenig aromatisch. Außerdem bleiben die Blätter nach Regen länger nass, Krankheiten wie der Schorf breiten sich schneller aus. GärtnerInnen sollten den Baum so "erziehen", dass er waagrecht wachsende Äste fördert. Deren Äste bilden eher Fruchtholz aus als steil aufrecht wachsende Äste. Letztere wachsen zwar kräftig, setzen aber nur wenige Blüten an und stehen in Konkurrenz zum Hauptstamm.

Der Obstbaumschnitt ist eine Kunst, die Fachwissen und Einfühlungsvermögen voraussetzt. Es ist daher sehr sinnvoll, zunächst einmal bei Fachleuten in die praktische Lehre zu gehen. Schneidet man/frau nämlich zu viel weg, dann treiben die verbliebenen Knospen kräftig aus. Dadurch entstehen wenige, lange Triebe, die stark wachsen, aber nur wenig blühen. Schneidet der/die GartenbesitzerIn hingegen gar nicht, treiben viele der oberen oder äußeren Knospen, diese bilden aber nur schwache Triebe. Es entstehen Kronen, die am Rand stark verästelt, innen jedoch fast kahl sind.

Mit dem richtigen, maßvollen Schnitt werden hingegen eine bessere Wuchs- und Ertragsregulierung sowie eine Verbesserung der Gesundheit des Baumes erreicht! Es bilden sich Triebe, die viele Blüten ansetzen und Früchte tragen. Kurse zum Thema Obstbaumschnitt werden z.B. in NÖ von "die umweltberatung" angeboten.


 

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