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Umfrage: Das Verhältnis der Österreicher zu ihren Nachbarn

Es wird viel geraunzt, trotzdem hilft man sich gegenseitig.


11.12.2009

Vielerorts ist das Verhältnis zu den Nachbarn getrübt. Gerade in der Großstadt herrscht das Klischee der Anonymität. Sein Gegegenüber kennt man meist nur aus dem Stiegenhaus oder von Streitereien, weil nachts um 11 Uhr laut Musik gehört wird, der Hund den ganzen Tag ununterbrochen bellt oder Fahrräder am Gang den Weg zur eigenen Wohnungstür versperren.

Doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus, wie eine aktuelle Umfrage der Plattform immobilien.net zeigt: Natürlich bleiben in Häusern mit mehreren Parteien Streitereien nicht aus, aber wenn es darauf ankommt, zeigen sich die Österreicher durchaus hilfsbereit. Über 80 Prozent würden so zum Beispiel für ihren Nachbarn ein Paket entgegennehmen und verwahren, bis dieser wieder zu Hause ist. Auch wenn für das weihnachtliche Familienessen noch Eier für die Kekse oder Zucker fürs Dessert fehlt, würden 77 Prozent ihren Nachbarn bereitwillig mit Lebensmitteln aushelfen. Kleinere Einkäufe für ältere Hausmitbewohner sind für 54 Prozent vorstellbar.

In einem Notfall würden 20 Prozent der Befragten für ihre Nachbarn auch kurzzeitig die Kinderbetreuung übernehmen. Und immerhin 17 Prozent überlassen ihren Nachbarn sogar einen Wohnungsschlüssel für die Betreuung von Pflanzen und Haustieren, wenn sie im Urlaub sind.

Quelle: immobilien.net, ots

 

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