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Wie groß ist die Lärmbelastung an meinem Wohnort ?

Lärmkarten für ganz Österreich ab sofort im Internet abrufbar

11.03.2009

Endlich sind die "Lärmkarten" auf den Tisch: "Die EU-Lärmschutzrichtlinie zwingt die zuständigen Behörden nun endlich objektive Informationen über die enorme Verkehrslärmbelastung für die Österreicher im Internet zu veröffentlichen", sagt Werner Hochreiter, Lärmschutz-Experte der AK. Unter www.umgebungslaerm.at kann jeder Bürger die Lärmbelastung seiner Wohnadresse einsehen. Auch die "Aktionspläne zur Lärmminderung" der Ministerien und Bundesländer sind dort einzusehen, damit jeder noch bis zum 23. März Einwendungen erheben oder Verbesserungen einfordern kann. "Wer unter Lärm leidet, sollte im Internet nachschauen, welche Lärmbelastung für seine Wohnadresse ausgewiesen ist", so Hochreiter. "Die Bürger sollten sich nicht scheuen, Maßnahmen zu fordern, wenn sich im Aktionsplan dazu nichts überzeugendes findet".

Das ist auch dringend nötig. Denn die Daten zur Lärmbelastung in Österreich sind alarmierend: Fast drei Millionen Österreicher leben in Gebieten, in denen sie tagsüber den dröhnenden Straßenverkehrs-, Eisenbahn- oder Fluglärm aushalten müssen, der im Tagesdurchschnitt stärker ist als 55 Dezibel, dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Höchstwert.

"Die Grundregel ist: Lärmschutz muss an der Quelle, an den Fahrzeugen ansetzen. Aber auch bei den Lärmschutzmaßnahmen entlang von Straßen, Schienenwegen oder für Flughäfen ist noch vieles zu tun", so Hochreiter. Die schon veröffentlichten Aktionspläne sollen dafür koordinierte Maßnahmenpakete aufzeigen. Ob diese Entwürfe aber den Anforderungen der EU-Richtlinie entsprechen, wird noch zu hinterfragen sein.

Mehr Informationen zum Lärmschutz und zur Förderung von Lärmschutzmaßnahmen gibt es in der AK Broschüre "Verkehrslärmschutz an Wohnungen und Gebäuden", die auf der AK-Website unter wien.arbeiterkammer.at heruntergeladen werden kann.

Quelle: AK Wien, ots

 

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