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Klimaanlage : Beim Kauf auf Stromverbrauch achten

Tipps zum stromsparenden Umgang mit Klimaanlagen

Hochsommerliche Temperaturen sind nicht für alle ein Grund zur Freude. Besonders für kranke und ältere Menschen ist große Hitze eine Belastung und auch in Büro- und Geschäftsräumen wird die Arbeit durch anhaltend hohe Temperaturen erschwert. Immer häufiger kommen deshalb Raumklimageräte zum Einsatz. Was viele nicht wissen: Klimageräte können die Stromrechnung deutlich erhöhen. Ein durchschnittlich großes Raumklimagerät verursacht innerhalb eines Monats rund 46 Euro Stromkosten - etwa so viel, wie eine Kühl-Gefrier-Kombination in einem ganzen Jahr. Der Stromverbrauch sollte deshalb ein entscheidendes Kriterium beim Neukauf eines solchen Gerätes sein.

Hilfestellung in Sachen Energieeffizienz gibt das EU-Label, mit dem Geräte, die eine Kühlleistung unter 12 kW haben, seit Dezember 2004 gekennzeichnet werden. Es informiert über den Stromverbrauch der Geräte - mit sieben farbigen Pfeilen von "A" bis "G". Die Kennzeichnung "A" signalisiert niedrigen, "G" dagegen einen sehr hohen Stromverbrauch. Ein Gerät der Klasse "A" verbraucht, je nach Gerätetyp, etwa 11 bis 15 Prozent weniger Energie als ein Gerät, das gerade noch Klasse C erreicht. Wer auf die Klimatisierung nicht verzichten will, sollte auf jeden Fall ein A-Gerät wählen!

Das Raumklimagerät muss den jeweiligen persönlichen Anforderungen und Bedürfnissen entsprechen: Ein mobiles Gerät eignet sich für einen flexiblen und kurzzeitigen Einsatz in einzelnen Räumen. Für die Kühlung mehrerer Räume in der Wohnung empfiehlt sich dagegen ein so genanntes Multisplitgerät, bei dem ein Teil der Klimaanlage an der Außenwand installiert wird. Zu beachten ist, dass die verschiedenen Gerätetypen unterschiedliche Energieeffizienz-Eigenschaften haben. Ein Fachmann kann hierzu Auskunft geben. Ein intelligenter Einsatz des Klimagerätes sowie das eigene Verhalten reduzieren die Stromkosten. Hier einige Tipps:

  • Das Gerät nicht ununterbrochen und nur nach Bedarf nutzen, z.B. zum Vorkühlen des Schlafzimmers vor dem Schlafengehen

  • Nachts kann man die Natur für sich arbeiten lassen: In dieser Zeit kühlen geöffnete Fenster das Gebäude

  • Sind die Fensterläden oder außen liegende Jalousien tagsüber geschlossen, heizt sich die Wohnung weniger stark auf - das spart einen beträchtlichen Teil des Stroms zur Kühlung ein.

Quelle: dena

 

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