Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Klimaanlage : Beim Kauf auf Stromverbrauch achten

Billiges Gerät kann in Summe doch teurer kommen

20.06.2007

Wer sich angesichts der schwülen Temperaturen für den Kauf eines Klimagerätes entscheidet, der sollte nicht nur die Preise, sondern auch den Stromverbrauch vergleichen. Ansonsten kann es passieren, dass ein vermeintlich günstiges Gerät über die Energiekosten schlussendlich teurer zu stehen kommt, so die österreichische Einkaufsplattform Geizhals.at.

Um den Konsumenten die Orientierung zu erleichtern, kennzeichnet Geizhals.at daher ab sofort die energieeffizienten Klimageräte mit dem Logo topprodukte.at. Dabei handelt es sich um ein Service im Rahmen von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, das von der Österreichischen Energieagentur gemanagt wird.

"Es ist uns ein Anliegen, die Konsumenten nicht nur über den Kaufpreis, sondern umfassend über die auf Geizhals.at angebotenen Artikel zu informieren. Die Zusammenarbeit mit topprodukte.at bietet uns nun die Möglichkeit, energieeffiziente Klimageräte speziell auszuweisen. Wer beim Kauf auf dieses Logo achtet, schont nicht nur die eigene Brieftasche, sondern auch die Umwelt", so Geizhals-Sprecherin Mag. Vera Pesata.

Dass es gerade bei Klimageräten passieren kann, dass ein billiger Kauf teuer bezahlt wird, zeigt der Vergleich: So kostet beispielsweise das mobile Klimagerät Siemens PA0820M auf Geizhals.at 805 Euro und liegt damit weit über einem von der Kühlleistung her vergleichbaren Modell, das derzeit um 450 Euro zu haben ist. Gerechnet über den durchschnittlichen Stromverbrauch von zehn Jahren sieht die Sache aber anders aus: Da betragen die Energiekosten für das Siemensgerät rund 745 Euro, was inklusive Anschaffungskosten einen Gesamtpreis von rund 1550 Euro ergibt. Schlägt man auf das anfänglich billigere Gerät die höheren Verbrauchskosten von ca. 1.184 Euro drauf, ergibt das einen höheren Gesamtbetrag von 1.634 Euro. Noch krasser der Unterschied beim mobilen Bosch PAM 0720: Anschaffungspreis 679 Euro plus Stromkosten auf zehn Jahre von 745 Euro ergeben einen Gesamtpreis von 1.424 Euro, also fast 13 % günstiger als das ineffizientere Vergleichsgerät.

"Hinzu kommt auch noch ein großer Qualitätsunterschied zwischen den anfangs höherpreisigen und den vermeintlich billigeren Geräten", weiß DI Thomas Bogner von der Österreichischen Energieagentur. Denn während das Einschlauchgerät eine Geräuschentwicklung von 55 DB aufweist, beträgt diese bei den beiden genannten mobilen Klimageräten nur jeweils 44 DB. "Das ist ein signifikanter Unterschied - und je höher die Dezibelzahl, desto schwerer wird es, Schlaf zu finden", so Experte Bogner.

Quelle: Geizhals

 

Top Themen

Top Links