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Umfrage: Österreicher sind skeptisch beim Internet der Dinge in der eigenen Wohnung

Den sog. "selbstfüllenden Kühlschrank" findet nur jeder Fünfte attraktiv.


31.03.2017

Das Internet verändert Wohnen, Leben und Arbeiten. Auch im Haushalt sind neue Geräte auf dem Vormarsch, die mit dem Internet verbunden sind und damit das Leben ihrer Besitzer bequemer machen sollen. Aber werden diese neuen, smarten Technologien im Haushalt auch gewünscht? Eine aktuelle Studie von ImmobilienScout24 zeigt, dass nur ein Drittel der Befragten diese Entwicklung positiv sieht, der vielzitierte selbstfüllende Kühlschrank ist derzeit überhaupt nur für jeden Fünften attraktiv.

Nur rund jede/r dritte Österreicher sieht die neuen "Smart Living Technologien" positiv. Ein gutes Viertel (28 Prozent) ist im Hinblick auf das einwandfreie Funktionieren der neuen Technologien skeptisch, knapp ebenso viele (24 Prozent) haben Ängste davor, etwa vor Datenmissbrauch bzw. Manipulation. Die junge Generation - die 16-29-Jährigen - zeigen sich besonders aufgeschlossen, in dieser Generation findet beinahe jede/r Zweite die neuen Möglichkeiten toll bzw. gut. Die allgemeine Einstellung zu den neuen Technologien ist aber nicht nur eine Bildungs- und Generationenfrage: Frauen sind generell skeptischer als Männer: 42 Prozent der Männer, aber nur ein gutes Viertel der Frauen stehen dem "Internet of Things" im Haushalt positiv gegenüber.

Erleichterungen im Alltag erwarten die Österreicher vor allem von der Fernsteuerung der Haushaltstechnologien - etwa der Steuerung der Temperatur (67 Prozent), der Sicherheitssysteme (53 Prozent) sowie der Beleuchtung (41 Prozent). Knapp 4 von 10 Befragten sehen Vorteile durch die Live-Überwachung von Eigenheimen, ein knappes Drittel durch die Sprachsteuerung von Geräten, wie etwa dem TV-Gerät. Vom sogenannten "selbstfüllenden Kühlschrank" erwartet sich lediglich jede/r Fünfte einen positiven Beitrag im Alltag.

4 von 10 berufstätigen Österreichern arbeiten bereits heute nach eigenen Angaben zumindest fallweise in den eigenen vier Wänden für ihren Job. Wer dies tut, ist zu Hause im Schnitt 16 Stunden pro Woche für den Beruf aktiv. Jeder vierte "Heimarbeiter" geht davon aus, dass das Ausmaß des "Home Office-Arbeitens" künftig steigen wird. Einen entsprechend positiven Einfluss haben die Online-Technologien aus Sicht der Österreicher daher auf die zurückgelegten Wege. Ein Fünftel ist sich sicher, dass sich die persönlichen Wege in den letzten fünf Jahren aufgrund von Onlinehandel, virtuellen Arbeitens u.ä. reduziert haben. Ein weiteres gutes Viertel hält dies für wahrscheinlich. Auch hier sind die Männer in deutlich stärkerem Ausmaß vom klaren Einfluss überzeugt (21 Prozent vs. 13 Prozent der Frauen). Auch ein Generationeneffekt lässt sich ablesen. Von den Personen zwischen 50 und 65 Jahren sind nur 12 Prozent überzeugt, dass die persönlichen Wege technologisch bedingt in den letzten fünf Jahren weniger geworden sind - bei den unter 50-Jährigen sind es 20 Prozent.

Quelle: ImmobilienScout24

 

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