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Hometrainer im Test : Große Preisunterschiede

Pulsmesser müssen meist extra gekauft werden

21.01.2009

"Der Speck muss weg!" ist ein im Jänner oft gehörter Entschluss. Wer sich dabei nicht der rauen Witterung aussetzen möchte, rückt den Kilos in den eigenen vier Wänden zu Leibe - zum Beispiel mit einem Hometrainer. Das Verbrauchermagazin "Konsument" hat zehn Ergometer, Hometrainer mit Leistungsanzeige, getestet und vergibt Bewertungen von "gut" bis "nicht zufriedenstellend". Mit ein Grund für das schlechte Abschneiden mancher Modelle: die unnötige Schadstoffbelastung in den Handgriffen. Weiters sind zahlreiche Hometrainer bei Puls- und Leistungsangaben wenig zuverlässig. Auch große Preisunterschiede werden deutlich: Zwischen 300 und rund 1.500 Euro liegt der Preis für Modelle, die "gut" abschneiden.

Gute Ergometer müssen heute nicht mehr teuer sein. Testsieger ist zwar das teuerste Modell um rund 1.500 Euro. Kaum schlechter ist aber das billigste, gute Gerät (Buffalo Montreux), das bereits um 300 Euro bei Quelle erhältlich ist. Vergleichen zahlt sich aber auch bei letzterem aus: Bei Otto oder Universal Versand kostet das selbe Modell rund 100 Euro mehr.

Keiner der getesteten Hometrainer erfüllt seine Funktion schlechter als durchschnittlich. Das eine oder andere Manko gibt es aber bei den Puls- und Leistungsangaben. Die Pulsaufnehmer funktionieren bei manchen Personen leidlich, bei anderen gar nicht. "Am besten klappt die Pulsmessung an der Brust mittels Brustgurt, der allerdings häufig dazugekauft werden muss", weiß "Konsument"-Experte Rudolf Heinztl. Dieser wird aber nur bei sechs Geräten im Test mitgeliefert. Bei drei Geräten gibt es zudem größere Ungenauigkeiten bei der Leistungsangabe als die europäische Norm vorschreibt. Die angezeigte Leistung liegt hier deutlich unter der tatsächlichen, was für manche Personen, z.B. Herzpatienten, fatale Folgen haben kann, wenn sie sich alleine darauf verlassen.

Ernüchterndes Ergebnis: Nur bei zwei Hometrainern wurden keine Schadstoffe - polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) - in den Handgriffen gefunden. Bei zwei getesteten Modellen war die Dosis gar so hoch, dass das Gesamturteil auf "nicht zufriedenstellend" abgewertet wurde. Auch in den Handgriffen des zu Vergleichszwecken mitgetesteten Liegeergometers und eines Fahrradtrainers ohne Leistungsanzeige fanden sich Schadstoffe. Heintzl: "Diese Belastung ist angesichts der Möglichkeit heutiger Herstellungstechniken unnötig. Auch hier ist eindeutig ,Sparpotenzial’ vorhanden."

Details zum Test gibt es ab 22.1. in der Februar-Ausgabe von "Konsument" sowie ab sofort auf www.konsument.at.

Quelle: VKI

 

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