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Hochwasser : Tipps für Garten-Besitzer

Einige Vorsichtsmaßnahmen beachten

08.07.2009

Ist der Garten durch die Wassermengen in Mitleidenschaft gezogen worden, ist wichtig zu wissen, ob er wirklich überschwemmt wurde oder nur die Regenmassen nicht aufnehmen konnte. Bei letzterem müssen GartenbesitzerInnen einfach Geduld haben und können durch oberflächliche Bodenbearbeitung das Austrocknen beschleunigen. Hat Hochwasser den Garten überschwemmt, sind einige Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten:

  • Auf alle Fälle nicht vergessen: Blumentöpfe und -tröge nach starken Regenfällen ausleeren, damit die Pflanzen nicht im Nassen stehen und die Wurzeln zu faulen beginnen.

  • Schlamm entfernen - überflutete Bodenbereiche und abgelagerter Schlamm können unmittelbar nach Überflutung mit Bakterien und Parasiten verunreinigt sein. Wurzel- und Knollengemüse wie Karotten, Erdäpfel und Pastinaken, Salat und "erdnahes" Gemüse aus überfluteten Bereichen derzeit lieber nicht verwenden!

  • Obst und Fruchtgemüse, das überschwemmt wurde, derzeit ebenfalls lieber nicht genießen!

  • Eine flache Bodenbearbeitung (5-10 cm Tiefe) beschleunigt das Austrocknen und fördert die Bodenorganismen, die eingetragene Parasiten und Bakterien bekämpfen.

  • Falls der Boden mit einem Ölfilm kontaminiert ist, sollte bis zum Herbst auf die Ernte verzichtet werden. Boden in ein luftdichtes Glas füllen, wenn nach einigen Stunden kein Ölgeruch mehr wahrnehmbar ist, reicht die Selbstreinigungskraft des Bodens. Landwirtschaftliche Nutzflächen bzw. Gemüsebeete sollten im nächsten Frühjahr durch eine Bodenanalyse getestet werden.

  • Überfluteter Kompost sollte ebenfalls erst im nächsten Jahr wiederverwendet werden.


Tipps für Besitzer eines Hausbrunnen ...

Quelle: die umweltberatung

 

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