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Hochwasser : Tipps für Besitzer eines Hausbrunnen

Trinkwasseranalyse nach Rückgang des Grundwasserspiegels

08.07.2009

Optischer Schnelltest: Ein Blick in den Brunnen kann erste Hinweise zum Zustand des Wassers geben. Sind feuchte Stellen an der Brunnenwand zu sehen? Ist das Brunnenwasser trüb? Riecht das Wasser nach Abwasser? Wenn ja, ist der Brunnen auf jeden Fall in Mitleidenschaft gezogen worden.
Klarheit bringt eine Trinkwasseranalyse, sie ist aber erst nach dem Rückgang des Grundwasserspiegels sinnvoll. Bis dahin können BesitzerInnen von Hausbrunnen einige Tipps befolgen: 

  • Brunnenwasser zur Zubereitung von Speisen, Babynahrung oder zum Trinken sollte nur nach dreiminütigem, wallendem Abkochen verwendet werden - oder kurzfristig auf Mineralwasser umsteigen!

  • Brunnenwasser darf von gesunden Personen grundsätzlich für die Körperpflege verwendet werden. Chronisch Kranke oder geschwächte Personen sollten derzeit nicht damit duschen. Es besteht die Gefahr von Infektionen der Atemwege durch Krankheitskeime, die mit dem Sprühnebel eingeatmet werden. Vorsicht ist auch bei offenen Wunden gegeben. Bei funktionstüchtiger Warmwasserbereitung sollte die Boilertemperatur auf mindestens 60°C eingestellt sein.

  • Zähne putzen mit Brunnenwasser ist nach wie vor möglich, das Wasser soll aber nur zum Ausspülen verwendet und darf nicht verschluckt werden. Kinder und Kranke sollten zum Zähne Putzen jedoch Trinkwasser (Flaschenwasser oder abgekochtes Brunnenwasser) verwenden.

  • Im Geschirrspüler kann Brunnenwasser bei mindestens 60°C verwendet werden. Beim Abwaschen von Hand sollte mit möglichst heißem Trinkwasser nachgespült werden (erhitztes Flaschenwasser, abgekochtes Brunnenwasser). Geschirrtücher, Wettex und Putzschwämme täglich wechseln, bei 95°C waschen oder wegwerfen.

  • Zum Waschen der Wäsche kann Brunnenwasser verwendet werden, wenn die Waschtemperatur mindestens 60°C beträgt. Säuglings- und Krankenwäsche sollte nur mit einwandfreiem Trinkwasser gewaschen werden.

Ist der Grundwasserspiegel wieder auf sein normales Niveau gesunken, sollte der Brunnen ausgepumpt und desinfiziert werden. Wie das geht, erfahren Betroffene in allen Servicestellen von "die umweltberatung" und auf www.umweltberatung.at.

Ob der Brunnen wieder Trinkwasser liefert, können Betroffene nur mit einer Wasseranalyse feststellen. Nicht-amtliche Wasseranalysen können zum Preis von 70 Euro bei "die umweltberatung" gebucht werden.

Tipps für den Garten ...

Quelle: die umweltberatung

 

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