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Hochwasser : Probleme für Brunnen und Garten

Tipps für Garten- und Brunnenbesitzer

08.07.2009

Täglich neue Hochwassermeldungen und Starkregenfälle, täglich der neue Kampf gegen die Schäden: Jetzt ist das große Aufräumen angesagt. Viele Keller und so mancher Hausbrunnen wurden überflutet, das kann zu Problemen mit der Trinkwasserqualität führen. Auch in vielen Gärten hat der Regen großen Schaden angerichtet. "die umweltberatung" hat Tipps für Betroffene.

"Wer einen Hausbrunnen zur Wasserversorgung nützt, sollte unbedingt den Zustand des Brunnens kontrollieren und die Wasserqualität prüfen, vor allem wenn das Wasser auch zum Trinken verwendet wird!" warnt DI Daniela Capano, Wasserexpertin bei "die umweltberatung". "Durch das Hochwasser kann verschmutztes Oberflächenwasser in die Wasserspender eingedrungen sein und hygienische Probleme verursachen. Auch wenn der Brunnen selbst nicht geflutet wurde, kann die Trinkwasserqualität beeinträchtigt sein, denn durch den hohen Grundwasserspiegel werden viele Brunnen eingestaut, und das kann dazu führen, dass das Brunnenwasser keine Trinkwasserqualität mehr aufweist."
Normalerweise wird das Wasser beim Durchdringen des Bodens gereinigt. Je länger das Wasser für diese Passage benötigt, umso mehr Keime und Bakterien werden entfernt. Wegen der starken Niederschläge der vergangenen Tage ist der Bodenkörper völlig mit Wasser gesättigt. Ständig dringt neues Oberflächenwasser in den Grundwasserkörper ein, ohne durch die Bodenpassage gereinigt zu werden. Auch Abwässer, Gülle, Jauche und Mist werden dadurch rasch ausgewaschen und in das Grundwasser eingebracht. Sicherheit, ob das Wasser wieder trinkbar ist, bringt eine Analyse des Brunnenwassers. Eine solche Messung ist aber erst sinnvoll, wenn der Grundwasserspiegel auf das normale Niveau gesunken ist. Bis dahin können Brunnenbesitzer einige Tipps befolgen ...

Viele GartenfreundInnen (bzw. ihr Garten) leiden ebenfalls unter den Wassermengen. Elisabeth Koppensteiner von "die umweltberatung": "Gegen solche Naturereignisse ist man eigentlich machtlos. Naturgärten sind prinzipiell aber weniger empfindlich gegenüber Wetterextremen als Pflanzen, die prinzipiell in ganz anderen Klimaten wachsen. Individuelle Beratung, was jetzt am besten zu tun ist, bekommen alle Interessierten am Gartentelefon unter 02742 / 74 333". Etliche Tipps finden Sie auch auf der folgenden Seite ...

Quelle: die umweltberatung

 

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