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Hochdruckreiniger : Gründlich und umweltfreundlich

Billige Geräte weisen oft Mängel beim Spritzwasserschutz auf

13.02.2008

Frühjahrsputz ohne Chemie: Ob hartnäckiger Winterschmutz am Auto, Moos auf Gehwegen oder eine verstopfte Dachrinne - mit einem Hochdruckreiniger lässt sich all das ebenso gründlich wie umweltfreundlich säubern, nur durch die Kraft des Wassers. "Elektrische Hochdruckreiniger sind besonders beliebt", sagt Axel Peters von TÜV Rheinland, der diese Geräte testet. Er rät von den meisten billigen No-Name-Geräten ab, die weniger stabil und meist mangelhaft gegen Spritzwasser geschützt sind. Sie geben schnell den Geist auf. "Besser ein hochwertiges Markenprodukt nehmen, das nahezu wartungsfrei läuft und natürlich auch nass werden darf", meint der Experte.

Teure Warmwasser-Hochdruckreiniger mit eingebautem Brenner sind vor allem für Profis geeignet. Für den Privatgebrauch reichen Kaltwasser-Geräte völlig aus. In beiden Fällen gelangt das Wasser über den Gartenschlauch ins Gerät. Um optimal arbeiten zu können, ist daher zusätzlich eine stabile Schlauchtrommel empfehlenswert. "Im Übrigen ist nicht die gern beworbene Förderleistung entscheidend, sondern allein der Druck am Düsenausgang", betont Axel Peters. Und der sollte schon rund 120 bar betragen. Aber Vorsicht: Ein Wasserstrahl mit diesem Druck ist so hart, dass ein Verletzungsrisiko besteht und sensible Oberflächen beschädigt werden können.

Doch bei den meisten Geräten lässt sich der Druck manuell an der Sprühlanze regulieren. Mit einem groben Strahl entfernen Heimwerker Moos und Dreck von Pflasterwegen und Steinmauern. "Dazu sollte der Sprühkopf etwa 20 Zentimeter vom Boden entfernt gehalten werden", rät Peters. Mit einem gefächerten Strahl lassen sich in einem Abstand von mindestens 50 Zentimetern verschmutzte Gartenmöbel säubern. Zudem kann man sein Auto damit von grobem Schmutz befreien. Übrigens: Auch auf praktisches Zubehör sollte der Putzfreund beim Kauf achten. So dienen Wirbeldüsen dazu, besonders hartnäckigen Schmutz 'wegzufräsen'.
 
Ein Tipp noch vom Experten: Damit das Gerät auch wirklich unter Hochdruck arbeitet, sollte man erst das Wasser aufdrehen, bevor man das Gerät einschaltet. Dann die Sprühpistole drücken, bis alle Luft aus dem Schlauch entfernt ist und kontinuierlich Wasser aus der Düse kommt. Wird erst dann der Reiniger angestellt, arbeitet er von Anfang an mit Hochdruck.

Quelle: news aktuell

 

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