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Heizkosten-Vergleich bei verschiedenen Brennstoffen

Tipps, wie man hohe Kosten vermeidet


03.10.2013

Bildquelle: die umweltberatung
Im Vergleich zum letzten Jahr haben sich die Heizkosten relativ wenig bewegt. Das zeigt ein aktueller Preisvergleich des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Die einzige Ausnahme sind Pellets, für die ein Preissprung von fast 15 Prozent verzeichnet wurde. Musste man im Herbst 2012 bei einer Pellets Zentralheizung mit 5,82 Cent pro kWh rechnen, so waren es mit Stand September 2013 bereits 6,66 Cent pro kWh. Dennoch sind Pellets nach wie vor billiger als die gängigen Heizformen Erdgas (7,64 Cent/kWh) und Heizöl (9,94 Cent/kWh) - jeweils im Brennwertkessel. Zu den insgesamt günstigsten Heizsystemen zählen der Holzvergaserkessel (3,46 Cent für Scheitholz) oder die Erdwärmepumpe (3,91 Cent im Mischtarif).

Die Energieform und die Heizanlage zu wechseln ist oft schwierig, manchmal auch unmöglich. Mit einigen einfachen Maßnahmen lassen sich die Heizkosten jedoch ebenfalls senken:

  • Raumtemperatur. Eine Temperatursenkung um 1 Grad bedeutet bereits eine Energieeinsparung von 6 Prozent. Für Wohn- und Arbeitsräume werden maximal 22 Grad Celsius empfohlen, während der Nachtstunden um gut 5 Grad Celsius weniger.

  • Keine Heizkörperabdeckung. Heizkörper sollten nicht verkleidet, mit Möbeln zugestellt oder mit Vorhängen verdeckt werden. Ein nachts geschlossener Rollladen kann die Wärmeverluste über das Fenster um bis zu 20 Prozent verringern.

  • Nicht zum Fenster hinausheizen. Löcher und Ritzen in der Mauer sowie Fensterrahmen abdichten. Wirksamer als dauerhaft gekippte Fenster ist Stoßlüften: die Fenster ganz öffnen und fünf bis zehn Minuten kräftig durchlüften.

Den aktuellen Preisvergleich und weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.konsument.at. Wer Kosten für Strom und Gas senken möchte, hat nun außerdem die Möglichkeit, sich bis 16. Dezember 2013 an der Aktion "Energiekosten-Stop" des VKI zu beteiligen. Das Motto lautet: "Gemeinsam weniger zahlen!"

 

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