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Heckenscheren im Test : Schlecht abgeschnitten

Konsument-Tester kritisieren schwache Akkus und mangelnde Sicherheit

29.08.2005

Der Herbst ist die ideale Jahreszeit, um Hecken zuzuschneiden. Doch nicht mit allen Heckenscheren geht die Gartenarbeit sicher und einfach von der Hand: Die wenigsten eignen sich für alle Gehölzarten gleich gut. Viele Geräte haben Sicherheitsprobleme, die Leistung der Akkumodelle ist meist nicht ausreichend. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift "Konsument" in ihrer September-Ausgabe. Das Testmagazin hat elf elektrische und sechs mechanische Heckenscheren untersucht. Nur fünf Modelle schneiden "gut" ab.

Wer sich für die elektrische Variante interessiert, kann zwischen netz- und akkubetriebenen Modellen wählen.

Die Schneideeigenschaften der kabellosen Geräte erwiesen sich im Test als deutlich schlechter als jene der netzbetriebenen. Zudem scheiterten alle drei untersuchten Akkumodelle beim Bewältigen der angegebenen maximalen Astdurchmesser. "Konsument"-Experte Franz Wallner empfiehlt daher: "Akkuheckenscheren sollten nur zum Trimmen einer gepflegten Formhecke mit jungen Trieben verwendet werden. Stärkere Gehölze oder gar ein Rückschnitt überfordern sie". Weiterer Minuspunkt: Die Akkuleistung ist nicht ausreichend. Wer länger mit den Geräten arbeiten möchte, legt sich am besten einen Zweit-Akku zu, rät das Testmagazin.

Aber auch die Erstplatzierten unter den netzbetriebenen Modellen haben ihre Mängel: Zwar schneiden "Bosch AHS 550-24 ST" und "Viking HE 515" fast mühelos Liguster & Co, doch sie schwächeln bei Funkentstörung und Lautstärke bzw. bei der Sicherheit. Bei letzterem Kriterium erreichen gleich mehrere Geräte ein nur "durchschnittliches" Ergebnis.

Bei den handbetriebenen Scheren erzielen drei Modelle "gute" Resultate. Doch nur "Wolf Garten HS-TA" leistet in allen Prüfpunkten gute Arbeit – sie beweist Biss bei härteren Hölzern und ist zudem einfach zu bedienen.

Die mechanischen Heckenscheren im Test kosten zwischen 20 und 70 Euro, für elektrische müssen Hobbygärtner mindestens 135 Euro investieren. "Wer den höheren Kraftaufwand beim Schneiden in Kauf nimmt, erzielt auch mit einer guten mechanischen Schere gute Ergebnisse", erklärt Wallner.

Die Details zum Test gibt’s zum Nachlesen im September-"Konsument" sowie auf der Konsument-Webseite ...

Quelle: VKI

 

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