Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Billige Haushaltsgeräte - höhere Stromkosten

Wer billig kauft, spart oft am falschen Fleck

23.11.2006

Das gilt auch für Elektrogeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine und Wäschetrockner - der so genannten Weißware. Ein Vergleich des tatsächlichen Stromverbrauchs der Haushaltsgeräte zahlt sich aus, rät Wien Energie.

Rund 1/5 des Energiebedarfs in jedem Haushalt geht für Haushaltsgeräte wie den Geschirrspüler, den Kühlschrank oder die Waschmaschine auf. Umso wichtiger ist es daher, bei der Anschaffung und im Betrieb der Geräte darauf zu achten, dass sie möglichst wenig Strom brauchen. Wien Energie berät dazu in den Beratungszentren und dem Wien Energie Haus auf der Mariahilfer Straße. Denn bei der so genannten Weißware gibt es viel Sparpotential.

Neben dem Anschaffungspreiszeigen vor allem die laufenden Energiekosten, ob das Gerät tatsächlich ein günstiger Kauf war. Andreas Hudecek, stellvertretender Leiter des Wien Energie-Hauses:
"Preisgünstige Geräte können im täglichen Einsatz teuer kommen."

Rechenbeispiel Kühlschrank

Ein Beispiel: Ein Kühlschrank der Energieeffizienzklasse B wird um 299 Euro angeboten. Der Kühlschrank verursacht in 15 Jahren Stromkosten von rund 560 Euro. Hingegen belaufen sich die 15-Jahres-Kosten für einen 329 Euro teuren Kühlschrank der Klasse A+ in 15 Jahren nur auf rund 320 Euro. Dieses Beispiel zeigt: Ein billiger Kauf kann teuer werden.

Tipp: Vorjahresgeräte kaufen

Billigere Geräte besitzen zudem oftmals eine einfachere Ausstattung. Hudecek empfiehlt daher: "Zuerst sollte man sich darüber klar sein, was das Gerät können muss. Wer keinen Wert auf die neuesten Produkte legt, kann oft zu einem energiesparenden, topausgestatteten Gerät aus demSortiment des Vorjahres greifen. Diese werden, sofern Restbestände vorhanden sind, in der Regel vergünstigt angeboten."

Kontrollierter Stromverbrauch

Neben dem Preis-/Leistungsverhältnis ist vor allem die Energieeffizienzder Haushaltsgeräte ausschlaggebend. Wie hoch der tatsächliche Stromverbrauch von Weißware ist, wird anhand der sieben Energie-Effizienzklassen erkennbar. Diese reichen von "A", besonders sparsamer Energieverbrauch, bis "G", sehr hoher Energieverbrauch, und sind an der Energieeffizienzplakette erkennbar. Durch immer bessere Geräte wurden hier die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als Klasse A sind.

Der Energieeffizienz-Kleber ist eine zuverlässige Quelle in punkto Energieverbrauch der Geräte. Er muss deutlich sichtbar an der Vorder- oder Oberseite des Geräts im Verkaufs- oder Ausstellungsraum angebracht zu sein. Das ist von der EU verpflichtend vorgeschrieben. Gekennzeichnet werden müssen alle Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Waschtrockner, Elektrobacköfen, Raumklimageräte und Lampen, die im Handel angeboten werden.

Aus alt mach neu

Moderne Haushaltsgeräte brauchen bis zu 70 Prozent weniger Energie als ältere Geräte. Daher empfiehlt sich die Überprüfung der Geräte mit dem WienEnergie-Strom-Messgerät, das im Wien Energie Haus kostenlos ausgeliehen werden kann. Dieses zeigt Möglichkeiten auf Geldbörse und Umwelt zu schonen.

Quelle: Wien Energie

 

Top Themen

Top Links