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Gute Vorsätze für das neue Jahr

Tipps, wie man seine Pläne leichter in die Tat umsetzt.


29.12.2014

Gesünder essen, mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben... Gute Vorsätze für das neue Jahr sind schnell gefasst - und oft auch schnell wieder vergessen. Das betrifft den Arbeitsalltag genauso wie die Freizeit. Hier ein paar Tipps, wie man seine Pläne leichter in die Tat umsetzt.

Das erste Kriterium ist schon das richtige Auswählen und Formulieren der Vorsätze. Was man sich vornimmt, sollte direkt umsetzbar und messbar sein. "Gesünder leben" ist zum Beispiel als Ziel viel zu allgemein. Das kann alles und nichts bedeuten. Gesünder essen, besser auf seinen Rücken achten und mehr Sport treiben - das ist schon greifbarer. Aber noch nicht konkret genug. Passende und überprüfbare Vorhaben wären beispielsweise: Jeden Tag mindestens eine Portion Obst essen, bei der Arbeit konsequent auf die Rückenhaltung achten und dreimal wöchentlich eine halbe Stunde joggen.

Wichtig ist auch, dass die Pläne realistisch und zumindest auch ein bisschen attraktiv sind. Wer Bewegung in der Freizeit bisher weitgehend gemieden hat, fängst vielleicht erst einmal mit Spaziergängen an. Wenn das eigentliche Ziel zu groß erscheint, hilft das Zerlegen in kleinere Zwischenziele. Beim Laufen beispielsweise gibt es dafür Stufentrainings, die sich von Woche zu Woche steigern. Oder man geht von mehreren Themen, die man auf seiner Liste hat, erst einmal dasjenige an, bei dem die innere Hürde am niedrigsten ist. Der Erfolg dabei gibt dann Kraft für weitere Vorhaben.

Außerdem sollte man alle Vorsätze positiv formulieren. Der Satz "Als Nachmittagssnack esse ich ab sofort ein Stück Obst" wirkt motivierender als das selbstauferlegte Verbot "Ich esse nachmittags keinen Schokoriegel mehr". Wer seine guten Vorsätze aufschreibt, kann sie sich im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder vor Augen führen. Und man darf sich für erreichte Teilziele auch belohnen. Das fördert die Motivation zum Weitermachen.

Vorsicht: Wer sich etwas vornimmt, muss immer auch mit Rückschlägen rechnen. Das ist ganz normal, entscheidend ist, wie man damit umgeht. Ein Fehler ist noch lange kein Scheitern, sondern bedeutet einfach: Da fehlt noch etwas. Wer seine Schwächen analysiert und Gegenstrategien entwickelt, kann die Lücken schließen. Wer etwa die selbst gesetzten Joggingtermine verstreichen lässt, kommt vielleicht zu dem Ergebnis, besser gleich zu Beginn des Feierabends zu laufen. Oder sich einen anderen Sport zu suchen.

Manchmal bietet es sich auch an, vertrauten Menschen von den eigenen Vorsätzen zu erzählen. Das erzeugt einen gewissen sozialen Druck, der beim Erreichen der Ziele ebenfalls helfen kann. Oder man sucht sich Gleichgesinnte, die sogar mitmachen. Dann kann man gemeinsam loslegen und sich gegenseitig ermutigen.

Quelle: BGW

 

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