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Geschirrspüler als sparsamer Küchenhelfer

Bis zu 65 Euro im Jahr kann man gegenüber dem Abwasch mit Hand sparen

08.09.2005

59 Prozent aller Haushalte verfügen inzwischen über eine Geschirrspülmaschine. Abgesehen von ihrem praktischen Nutzen haben sich die Spülmaschinen zu erstaunlich sparsamen Küchenhelfern entwickelt. Moderne, effiziente Geräte benötigen in ihren Energiesparprogrammen nur noch rund 1 kWh Strom und 13 Liter Wasser pro Spülvorgang. Damit ist der Geschirrspüler die wasser- und energieeffiziente Alternative zum herkömmlichen Handabwasch.

Ein Vergleich veranschaulicht die Unterschiede: nach einer Studie der Universität Bonn benötigt man für den Abwasch von 12 Gedecken beim Spülen von Hand durchschnittlich 46 Liter Wasser. Um diese Wassermenge zu erwärmen, werden etwa 2 kWh Energie benötigt. Wird das Wasser mit Strom erhitzt, liegen die Strom- und Wasserkosten für einen Handabwasch bei 55 Cent. Dagegen kostet die Säuberung der gleichen Menge Geschirr in einer stromeffizient arbeitenden Spülmaschine nur 24 Cent. Bei vier Anwendungen pro Woche bedeutet das eine jährliche Einsparung von bis zu 65 Euro. Wird das Wasser für den Handabwasch dagegen mit Gas oder Öl erhitzt, fällt die Kostenersparnis geringer aus und liegt bei rund 15 Euro im Jahr.

Voraussetzung für die optimale Kosten- und Stromeinsparung ist die Nutzung der energieeffizienten Sparprogramme, über die viele Geschirrspüler verfügen. Sie reinigen das Geschirr bei einer Temperatur von ca. 50 Grad, wasbei normaler Verschmutzung völlig ausreicht. Sparprogramme benötigen zwar etwas mehr Zeit für das Reinigen, sorgen dafür aber schon mit wenig Energie für sauberes Geschirr. Ein Anschluss der Spülmaschine an die Warmwasserleitung des Hauses bietet dagegen nur begrenzt Einsparmöglichkeiten. In der Regel lohnt es sich nicht, da das Wasser nur bei zwei von fünf möglichen Spülgängen aufgeheizt werden muss.

Wer sich eine neue Spülmaschine kaufen möchte, erkennt am EU-Label wie energieeffizient ein Geschirrspüler arbeitet. Es informiert mit sieben farbigen Pfeilen "von A bis G" über die Energieeffizienz der Geräte. Die Kennzeichnung Effizienzklasse "A" signalisiert dabei einen niedrigen Energieverbrauch. Für den Verbraucher lohnt sich ein genauer Blick auf die Energie- und Wasserverbrauchswerte, die auf dem EU-Label angegeben sind, da es auch innerhalb einer Effizienzklasse Unterschiede gibt.

Quelle: dena

 

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