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Optimal gießen und Wasser sparen im Garten

Infos und Tipps (nicht nur) für heiße Tage

20.08.2009

Nach ein paar heißen Sommertagen herrscht im Garten Trockenheit. Verstärkt wird diese durch häufigen Wind. Gemüsebeete, Staudenbeete und Balkonpflanzen brauchen das nährende Nass, vor allem in der Anwuchsphase. Also gießen - aber wie? Von im Durchschnitt täglich 120 Litern Trinkwasserverbrauch pro Person und Haushalt verbrauchen wir 7 Liter nur für die Gartenbewässerung. "die umweltberatung" gibt Tipps zum effizienten Bewässern.

Pflanzen, die dem Klima und den Bodenverhältnissen angepasst sind, brauchen weniger Gießwasser. Trockenheitsverträglichere Kräuterrasen oder Blumenwiesen müssen nicht gegossen werden, während herkömmlicher Rasen viel Bewässerung braucht. Pflanzen die direkt in ein Beet gepflanzt werden, sind trockenheitsverträglicher als Pflanzen in Gefäßen, da sie ein tiefer reichendes Wurzelsystem ausbilden können. Im Infoblatt "Wiesen zum Genießen" gibt "die umweltberatung" Tipps zum Anlegen von Blumenwiesen, die weniger Wasser und weniger Pflege brauchen. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at/download.

Geringe Wassermengen befeuchten nur oberflächlich und die Erde trocknet sehr schnell wieder aus. Selteneres, kräftiges Gießen ist effizienter als häufiges, oberflächliches Gießen. Auch wenn während des Tages Wasser von der Oberfläche verdunstet: Kräftiges Gießen am Morgen ist besser als das Gießen am Abend, denn am Abend zieht die Feuchtigkeit Schnecken an und begünstigt die Ausbreitung von Pilzerkrankungen.

Durch seine geringere Härte eignet sich Regenwasser ausgezeichnet zum Blumengießen und spart Trinkwasser ein. Das Wasser kann einfach von der Dachrinne aufgefangen werden. Regentonnen aus Polyethylen oder Metall sind empfehlenswert.

Beim Mulchen wird die Erde rund um die Pflanze mit organischem Material aus dem Garten wie angetrocknetem Grasschnitt, Laub, Stroh oder Häckselgut bedeckt. Diese schützende Schicht, wirkt isolierend, sie senkt die Temperaturschwankungen, die Wasserverdunstung und die Windeinwirkung. Auch das Auflockern des Bodens bewirkt eine verringerte Wasserverdunstung, weil der Wasserstrom zur Oberfläche damit unterbrochen wird.

Bei einer geringen Gartengröße ist die Bewässerung ganz einfach mit der Gießkanne möglich. Die bequemere Variante sind jedoch Sickerschläuche, die im Garten 5-8 cm tief in die Erde verlegt werden. Da bei dieser Methode das Wasser direkt in den Wurzelbreich der Pflanzen tröpfelt, ist die Wassernutzung sehr effizient und sparsam.

Der viel benutzte, bequeme Gartenschlauch besteht leider häufig aus gesundheitsschädlichem PVC. Da sich aus den handelsüblichen Gartenschläuchen bedenkliche Schadstoffe lösen können, sollte das Wasser aus dem Gartenschlauch nicht zum Trinken verwendet werden! Alternativprodukte wie Gummischläuche oder PVC-freie Produkte aus EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) sind zur Zeit im Handel schwer zu finden.

An der Gartenhotline unter Tel.: 01 803 32 32 gibt "die umweltberatung" Tipps zu ökologischen Gartenprodukten und zum naturnahen Gärtnern. Informationen und Downloads gibt es auch unter www.umweltberatung.at/gartenprodukte.

Quelle: die umweltberatung

 

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