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Garten-Häcksler im Test

Modelle mit Schneidewalze im Konsument-Test besser

Im Herbst und Frühjahr fallen in den meisten Gärten größere Mengen an Baum-, Strauch- und Heckenschnitt an. Mit einem Häcksler lassen sie sich für den Komposthaufen zerkleinern. Das Verbrauchermagazin "Konsument" hat in seiner Ausgabe 3-2005 mehrere Häcksler für den Hausgarten auf Eignung und Handhabung überprüft. Wenig erfreuliches Ergebnis für Hobbygärtner: Keines der Testgeräte ist besser als "durchschnittlich", zwei Drittel schneiden "weniger zufriedenstellend" ab.

Zwei Systeme wurden getestet: Geräte mit einer schnell rotierenden Messerscheibe und solche mit einer sich langsam drehenden Schneidewalze. Während die Messerscheibe das Material in kleine Stücke hackt, wird es von der Schneidewalze - wegen ihres geringeren Lärms auch Leisehäcksler genannt - gequetscht. Für den Test wurden Modelle ab 2000 Watt ausgewählt.

Während bei der technischen Prüfung kaum Mängel auftraten, zeigten sich diese im Praxistest: Nur ein Drittel zerkleinert die Äste ordentlich, die Häckselleistung bei Reisig und Strauchwerk lässt bei allen Modellen zu wünschen übrig. Auch der Auswurf funktioniert bei den wenigsten Produkten - je nach Modell wird das Häckselgut entweder mehr oder weniger weit fortgeschleudert, oder die vollen Körbe verstopfen die Öffnung des Gerätes.

Beim Häckseln blockieren oft auch Äste und Zweige die Messerscheibe oder Schneidewalze. "Konsument" empfiehlt daher, Baum- und Strauchschnitt händisch in leichter "verdauliche" Portionen zu teilen. Kommt es dennoch zu Verstopfungen, ist man mit Leisehäckslern besser dran - die Schneidewalze ändert einfach die Laufrichtung. Sitzt hingegen die Messerscheibe fest, hilft nur noch eines: Gerät zerlegen.

Sind Messer oder Walze abgenützt, müssen sie ersetzt werden. Bei den meisten Modellen geht dies konstruktionsbedingt eher schlecht, den Austausch überlässt man daher am besten dem Kundendienst.

Das Modell "Viking GE 250" wurde den Anforderungen der Tester am ehesten gerecht, zählt aber mit 475 Euro zu den teureren Modellen. Insgesamt wurden zwei Drittel der Geräte mit "weniger zufriedenstellend" bewertet, das mit 120 Euro günstigste Produkt - "Einhell EGH 2441" - ist lt. Konsument-Testern "nicht zufriedenstellend".

Rat von "Konsument" aufgrund des schlechten Abschneidens der meisten Häcksler: Viele Gemeinde bieten - oft sogar kostenlos - die Entsorgung größerer Mengen Gartenabfälle an. Es lohnt sich, auf dem Gemeindeamt oder im Rathaus nachzufragen.

Technische Informationen zu den einzelnen Geräten, eine Preisübersicht sowie alle Beurteilungen im Detail finden Sie in der neuen Ausgabe des Verbrauchermagazins "Konsument".

 

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