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Flachbild-Fernseher im Test : Große Preisunterschiede

LED-Technologie im Kommen

22.05.2009

Insgesamt 46 Geräte hatten den umfangreichen "Konsument"-Test mit je 150 Prüfparametern zu bestehen. Dabei zeigte sich, dass die Qualität der Flachmänner seit dem letzten Test im Jänner 2009 zwar leicht gestiegen ist - aber nicht bei allen Größen. Unter den kleinen Geräten (32 Zoll) finden sich nur zwei "gute", während es bei TV-Geräten mit 37 Zoll die meisten guten Bewertungen gibt. Seit dem letzten Test unverändert sind hingegen die großen Preisunterschiede innerhalb der jeweiligen Größenklassen.

In puncto Bildqualität sind gute Noten spärlich gesät. Lediglich bei den Geräten mit 40 bzw. 42 Zoll gibt es mehr gute Noten. "Konsument" hat durchschnittlich 1.563 Euro für diese Größe errechnet, wer gar ein "gutes" Gerät erstehen möchte, muss im Mittel noch rund 300 Euro drauflegen. Welche Bildschirmgröße man auch immer wählt, die Preisunterschiede innerhalb der jeweiligen Größenklassen sind schwindelerregend. So kostet etwa der Testsieger bei den kleinen Geräten (Metz) "nur" 1.500 Euro, während der Zweitplatzierte (Loewe) um satte 750 Euro mehr kostet - auch wenn er noch besser ausgestattet ist. Enorme Unterschiede gibt es auch bei den 37-Zoll-Geräten: Während der Testsieger von Philips auf 2.915 Euro kommt, ist der dicht dahinter liegende Sony bereits um gerade einmal 800 Euro erhältlich.

"Über die Anschaffungskosten hinaus ist auch mit weiteren Kosten zu rechnen. Etwa, wenn man einen Empfänger für Kabel- oder Satelliten-TV benötigt, da dieser längst noch nicht in allen Geräten eingebaut ist", informiert "Konsument"-Technikexperte Paul Srna. Zusätzliche Kosten kann auch eine geeignete Wandhalterung mit sich bringen, denn mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm sind die TV-Geräte nicht unbedingt Leichtgewichte.

Im Kommen ist mittlerweile auch die LED-Technologie: Im Test setzen sie Philips (42PFL9803H/10) und Samsung (LE40A786) bereits ein. Der Vorteil: Die LED-Technologie hat grundsätzlich das Potenzial für eine bessere Bildqualität bei geringerem Stromverbrauch. Zumindest aber bei den mitgetesteten Geräten wird der geringere Stromverbrauch noch nicht sichtbar: Mit rund 200 Watt liegen sie im Mittelfeld. Der negative Spitzenreiter ist aber der Panasonic TH-42PX8E mit Plasmaschirm, der 301 Watt aus der Leitung saugt.

Alle Informationen zum Test gibt es ab sofort in der Juni-Ausgabe von "Konsument" sowie auf www.konsument.at.

Quelle: VKI

 

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