Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Fahrrad-Schlösser : Welche Sicherung ist die beste?

Die Aufklärungsquote bei gestohlenen Fahrrädern liegt bei fünf Prozent

06.05.2008

Der Frühling ist da und viele Österreicher schwingen sich wieder auf ihr Fahrrad. Doch die Statistik zeigt, Fahrräder sind ein sehr beliebtes Objekt für Diebe. So wurden allein im letzten Jahr in Österreich rund 24.000 Drahtesel gestohlen - ein knappes Drittel davon in Wien. "Ist das Rad erst einmal entwendet, so gibt es kaum eine Chance es wiederzubekommen. Die Aufklärungsquote liegt bei gerade einmal fünf Prozent", weiß Mag. Birgit Zetinigg, Leiterin des Bereichs Eigentum & Feuer im Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Das KfV hat im April 100 Wiener zum Thema "Fahrraddiebstahl" interviewt und unter anderem nachgefragt, wie sie ihr Fahrrad vor Diebstahl schützen, und ob sie selbst schon einmal Opfer geworden sind. "93 Prozent aller Radler schützen ihren Drahtesel - allerdings nicht immer ausreichend", sagt Zetinigg weiter. Bereits ein Viertel aller Befragten (26 %) wurde schon einmal Opfer eines Raddiebstahls.

Wie sichern Sie ihr Rad?

Das Spiralschloss ist mit 31 Prozent die beliebteste Methode ein Rad zu sichern - ein Fünftel der Befragten (22 %) greift auf ein Bügelschloss zurück, ebenfalls 22 Prozent benutzen eine Fahrradcodierung. 19 Prozent vertrauen auf ein Zahlen- und 18 Prozent auf ein Panzerkabelschloss. Einfache Kabelschlösser (11 %), Schnellspannsicherungen (7 %) und Speichenschlösser (3 %) werden kaum verwendet. "Aus unserer Sicht sind Bügelschlösser aus gehärtetem Stahl oder Panzerkabelschlösser die beste Methode zur Sicherung eines Rads", rät Zetinigg.

Diebstahl - wie war das Rad gesichert?

Wie wichtig es ist, den Drahtesel vor Diebstählen zu schützen zeigt die Tatsache, dass ein Viertel der Befragten schon einmal Opfer eines Raddiebstahls geworden ist. Häufig waren die Räder zum Tatzeitpunkt mit Spiral- (35 %) oder Zahlenschlössern (27 %) geschützt. Beide Varianten schrecken Diebe also keineswegs ab.

So haben es die Diebe schwer!

Eine Fahrradcodierung stellt zusätzlich zum Bügel- oder Panzerkabelschloss einen guten Schutz dar. Die Exekutive führt regelmäßig Aktionen durch, bei denen Räder kostenlos codiert werden können. Ein individueller Code wird hier in das Rad gefräst, um das Rad jederzeit identifizieren zu können. Unter www.polizei-fahrrad.at können die nächsten Termine für Codierungsaktionen in Wien abgerufen werden. "Auch der Ort, an dem das Rad abgestellt wird, spielt eine wichtige Rolle für Diebe", erklärt Zetinigg. 76 Prozent der Befragten gaben an, ihr gesichertes Fahrrad eher nicht in der Nähe von Bahnhöfen oder öffentlichen Verkehrsmitteln abzustellen, 50 Prozent meiden dunkle Gassen, 44 Prozent lassen ihr Rad auch nicht entlang von Straßen oder Hauswänden stehen. "Am besten ist es, wenn das Fahrrad versperrt in einem abgeschlossenen Raum steht. Ist man mit dem Fahrrad unterwegs, sollte man es immer an einem fest verankerten Gegenstand abstellen und ausreichend sichern", rät Zetinigg. Wer sich zusätzlich noch die Rahmennummer notiert und sein teures Zubehör mitnimmt, macht es Dieben weniger leicht!

Quelle: KfV

 

Top Themen

Top Links