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Entrümpeln mit System: So trennt man sich von überflüssigen Dingen

Eine Übersiedlung ist der ideale Anlass zum Entrümpeln.


05.06.2015

Ein Umzug ist der perfekte Anlass, ordentlich zu entrümpeln und Gegenstände, die nicht mehr benötigt werden, kaum gebraucht oder noch nie verwendet wurden, einfach loszuwerden. Aber warum soll man eigentlich auf einen Umzug warten, um diese gerne aufgeschobene Arbeit anzugehen?

Am Anfang steht die Planung

  • Wo ist Handlungsbedarf?
  • Einteilen der Arbeit in einzelne Bereiche. Wichtig: Jeder Abschnitt wird komplett abgeschlossen, ehe der nächste begonnen wird.
  • Einen Termin festlegen.
  • Welche Unterstützung brauche ich bzw. wen betrifft dieser Bereich noch?
  • Notwendiges Material, wie Kartons, Säcke etc. vorbereiten.
  • Wohin mit den ausgemusterten Dingen? Am besten vorab überlegen, wo sie verkauft, wem sie geschenkt oder wo sie weggeworfen werden. Denn zum Entrümpeln zählt vor allem, dass die Dinge den Wohnbereich tatsächlich verlassen.

Ob eine Sache behalten oder entsorgt wird, muss jeder individuell entscheiden. Diese Fragen können dabei helfen:

  • Habe ich den Gegenstand im letzten Jahr gebraucht?
  • Besitzt er vielleicht für jemand anderen einen Wert?
  • Muss er repariert werden? 
  • Will ich ihn behalten? Hat er im neuen Zuhause Platz?

Dementsprechend werden vier Behälter vorbereitet und alle Objekte werden direkt zugeordnet in:

  • Weggeben
  • Verwerten
  • Reparieren
  • Aufheben

Und diejenigen, die sich nicht so schnell entscheiden können, eröffnen eine "Vielleicht-Kiste". Diese bietet Platz für die Gegenstände, bei denen noch nicht klar ist, ob man sich davon trennen kann und will. Die Kiste wird verstaut und alles, was innerhalb des nächsten Jahres nicht benötigt wird, kann auch weggeworfen werden.

So wird jeder definierte Bereich komplett leer geräumt und gründlich gereinigt. Danach werden die ausgewählten verbleibenden Sachen einsortiert oder gleich in die Umzugskartons gepackt. Um das Gefühl des Abschlusses zu haben, die Wegwerf-Kiste möglichst noch am gleichen Tag entsorgen. Zu Verwertendes und Reparierendes ordentlich beschriften und mit einem Ablaufdatum versehen. Ist alles erledigt, mit dem nächsten Bereich beginnen oder einfach das Ergebnis genießen. Entrümpeln ist oft ein Prozess und meist nicht in einer einzigen Hauruck-Aktion zu bewältigen. Auch bei einem Umzug macht es Sinn, rechtzeitig damit zu beginnen. Denn unter Stress wird oft einfach alles eingepackt, da keine Zeit zum Überlegen bleibt.

Damit nicht bald alles wieder vollgeräumt ist, bereits beim Erwerb eines neuen Gegenstandes überlegen, ob er tatsächlich gebraucht wird. Gerade bei Kleiderkästen hilft die Regel: Ein Gegenstand kommt, ein anderer geht. Um den Überblick zu bewahren hilft es, wenn jede Sache ihren eigenen Platz hat. Dazu gehört auch ein besonderer Platz für Erinnerungsstücke in einer Lade oder einer Schachtel.

Quelle: ING DiBa

 

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