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Tipps zum Energie sparen von Readers Digest

Um zwei Essen aufzuwärmen, ist der Herd preisgünstiger als die Mikrowelle

31.07.2007

In den vergangenen Monaten sind die Ausgaben für Benzin, Strom und andere Energieträger stetig angestiegen. Das Magazin Reader’s Digest bietet daher in seiner August-Ausgabe 2007 unter dem Motto "Das Umwelt-ABC" zahlreiche Tipps für mehr Energiebewusstsein. Ein Ratschlag von vielen: Wer seinen Fernseher, den PC oder das Radio stets im so genannten Stand-by-Modus belässt, muss dafür pro Jahr mit rund 70 Euro Mehrkosten rechnen. Besser ist: Wenn die Geräte nicht gebraucht werden, ganz abschalten oder über eine zentrale Steckerleiste ausschalten.

Experten haben in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass übers Jahr gerechnet etliche Sparpotenziale entstehen, wenn man im Haus oder in der Wohnung ein bisschen Wasser, Strom, Benzin oder Heizöl spart. So ist es mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass man den Braten oder Kuchen beim Backen im Ofen am besten durch die Scheibe in der geschlossenen Backofentür beobachtet, da bei jeder Kontrollöffnung rund 20 Prozent der Wärme verloren gehen. Und: Man kann den Ofen nach längerem Backen durchaus zehn Minuten vor Ende der empfohlenen Backzeit abschalten, da die Restwärme zum Fertiggaren reicht.

Auch das Auto bietet trotz hoher Spritpreise noch zahlreiche Sparmöglichkeiten. Wer vorausschauend unterwegs ist, rechtzeitig schaltet und hektische Brems- oder Beschleunigungsmanöver vermeidet, kann bis zu 30 Prozent Kraftstoff sparen. Bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern und einem durchschnittlichen Verbrauch von acht Litern auf 100 Kilometer kann dies zu Ersparnissen von rund 350 Euro im Jahr führen. Aber es gibt noch weitere kleine Energiefresser. Beispielsweise sollten Gepäck- und Fahrradträger nach Gebrauch bis zum nächsten Ausflug vom Wagendach abmontiert werden.

Nicht nur für unterwegs, auch für zuhause weist das "Umwelt-ABC" von Reader’s Digest mehrere Tipps aus. Beispiel: das Bad. Statt sich mehrmals in der Woche ein Vollbad mit jeweils bis zu 180 Liter Wasser einlaufen zu lassen, empfehlen Energieexperten, lieber jeweils fünf Minuten zu duschen. Die Rechnung, die dahinter steckt: Die Dusche kostet etwa 75 Cent, das Vollbad verschlingt das Zwei- bis Dreifache.

Ein wichtiger Faktor beim Energie- und Kostensparen ist die Heizung. Zum einen sollten Heizkörper nicht durch Möbel oder Gardinen verstellt werden. Zum anderen schlägt bereits die Reduzierung der Raumtemperatur um ein Grad mit rund 60 Euro im Jahr auf der Habenseite zu Buche.

Wer darüber hinaus in diesem Bereich etwas für sein Portemonnaie tun will, sollte alte Fenster durch neue, besser schließende ersetzen und für eine ausreichende Isolierung von Dach, Keller und Wänden sorgen. Die dazu gehörigen Baumittel, Folien und Dämmplatten gibt’s in Fachgeschäften und Baumärkten. Der Einsatz lohnt sich, da gerade in älteren Häusern auf diesem Weg die Heizkosten um über 25 Prozent gesenkt werden können.

Reader’s Digest gibt darüber hinaus in seiner neuen Magazin-Ausgabe zahlreiche weitere nützliche Hinweise. So sollte ein Kühlschrank möglichst weit weg von Wärmequellen wie Heizung oder Spülmaschine stehen. Wer sich mittags oder abends sein Essen erwärmen will, der muss wissen: Ab zwei Portionen ist es wirtschaftlicher, dass Essen auf dem Herd und nicht in der Mikrowelle zu erhitzen.

Überhaupt sollte man die Mikrowelle nicht zum Auftauen von Speisen nutzen, weil dies die Stromrechnung nach oben treibt. Stattdessen ist es sinnvoller, das Gefrorene einfach etwas früher aus dem Eisfach oder der Kühltruhe zum Auftauen zu holen.

Und, auch dieser Tipp findet sich im "Umwelt-ABC": Wer beim Kochen den Deckel auf den Topf setzt, spart jedes Mal bis zu 75 Prozent Energie.

Quelle: Reader’s Digest

 

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