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Tipps zum Energie sparen beim Kochen, Backen und Kühlen

Lebensmittel richtig lagern; Kochen mit Induktion oder Dampfgarer


07.01.2015

Kühlschrank, Herd, Backofen und Co. machen rund ein Drittel des Stromverbrauchs im Haushalt aus. Moderne Hausgeräte helfen in vielerlei Hinsicht beim Geld- und Stromsparen - von der längeren Haltbarkeit von Lebensmitteln bis zum sparsamen Kochen und Backen. Nachfolgend ein paar Tipps, um die Energiekosten zu senken und die Umwelt zu schützen.

Spartipp 1: Null-Grad-Zonen verlängern die Haltbarkeit
Für einen nachhaltigen Lebensstil spielt die Vermeidung von Lebensmittelabfällen eine große Rolle. Moderne Kühlgeräte helfen dabei, frische Produkte bis zu drei Mal länger zu lagern. In der so genannten Null-Grad-Zone herrscht eine Temperatur - wie der Name sagt - knapp über dem Gefrierpunkt und hohe Luftfeuchtigkeit. Rohes Fleisch, Fisch, Geflügel, Wurst, Salat oder bestimmte Obstsorten halten dort bis zu drei Mal länger. 95-prozentige Luftfeuchtigkeit zum Beispiel sorgt dafür, dass der Salat knackig frisch oder das Fleisch saftig bleibt. Zudem bleiben Vitamine, Nährstoffe und Mineralstoffe länger erhalten.

Spartipp 2: Jedes Grad zählt
Viele Kühl- und Gefriergeräte sind zu kalt eingestellt. Die optimale Temperatur im Kühlschrank beträgt 7 Grad Celsius, im Gefrierschrank -18 Grad Celsius. Sind die Geräte nur 2 Grad Celsius kälter eingestellt, steigt der Stromverbrauch um rund zehn Prozent. Moderne Kühlgeräte lassen sich temperaturgenau regeln. Sensoren zeigen automatisch jeden unerwünschten Temperaturanstieg oder -senkung an und regeln die Kühlung automatisch. Top-Geräte verfügen über eine Auto-Close-Funktion, die Türen automatisch schließt bzw. über ein akustisches Warnsignal, sollte die Temperatur im Inneren deutlich steigen. Spezielle Sparfunktionen drosseln zudem das Kühlen, wenn etwa im Urlaub die Tür nicht geöffnet wird.
Auch die Außentemperatur zählt: Wenn die Raumtemperatur nur ein Grad Celsius niedriger ist, verbraucht das Gefriergerät drei Prozent weniger Strom, der Kühlschrank sogar sechs Prozent.

Spartipp 3: No Frost, der Umwelt zuliebe
Sobald sich eine Eisschicht an den Innenwänden des Kältespenders gebildet hat, erhöht sich der Stromverbrauch und das Gerät muss abgetaut werden. Bereits eine Eisschicht von nur einem Millimeter erhöht den Energiebedarf um sieben Prozent. Eisschollen im Gerät verhindern eine energieeffiziente Kühlung. Sogenannte No-Frost-Produkte sollen durch den Einsatz spezieller Techniken verhindern, dass Luftfeuchtigkeit zu Reif und letztlich zu Eis wird. No-Frost-Geräte kühlen mit einem kalten Luftstrom, erzeugt durch einen Lüfter im Inneren. Zudem verfügen sie über eine Heizung, die die Kühlrippen enteist. Ein Abtauen des Gefrierraums entfällt.

Spartipp 4: Kühlschrankgröße für Stromverbrauch entscheidend
Sowohl ein halb leerer als auch ein zu voller Kühl-/Gefrierschrank verschwenden Energie. Die richtige Gerätegröße ist daher ein wichtiger Faktor beim Kauf eines Kühlschranks. Als Richtwert gilt: Ein Ein-Personen-Haushalt benötigt rund 100-120 Liter Kühlraum und 50-80 Liter Gefrierraum, vier Personen brauchen 300-400 Liter Kühlraum, 200-300 Liter Gefrierraum.

Spartipp 5: Auf das Energieeffizienz-Label achten
Kühl- und Gefrierschränke sind Hausgeräte, die rund um die Uhr im Einsatz sind. Der Stromverbrauch ist daher ein wichtiges Kriterium bei der Anschaffung und auch im Gebrauch des Produkts. Das Einsparungspotenzial ist enorm: Ein Kühlgerät der A+++ Kategorie verbraucht nur halb so viel Energie wie eine Energiesparlampe.

Spartipp 6: Strom sparen beim Kochen durch Induktion
Bei Kochfeldern gibt es zwar noch keine Einteilung in Energieklassen, jedoch gilt in Sachen Technologie: Induktionskochen ist am sparsamsten und schnellsten. Der Umstieg zahlt sich auf jeden Fall aus. Als Kochgeschirr eignen sich alle Töpfe oder Pfannen, deren Boden magnetisch ist, also Edelstahl, Gusseisen oder Emaille. Was früher galt, ist heute Geschichte: Töpfe und Pfannen müssen dank flexibler Induktionsfelder nicht mehr genau aufs Kochfeld passen. Denn die intelligente Topferkennung ermöglicht eine genaue Erfassung der Topffläche und aktiviert nur die erforderliche Induktionsfläche. Speisen werden energieeffizient und doppelt so schnell gekocht wie auf konventionellen Gaskochplatten.

Spartipp 7: Beim Kochen Dampf ablassen
Mit Dampfgaren lassen sich Gerichte besonders schonend, geschmackvoll und vor allem ganz ohne Fett zubereiten: Gemüse bleibt knackig und Erdäpfel zerkochen nicht. Weil Wasserdampf viel mehr Wärme auf das Gargut überträgt als Luft, garen die Lebensmittel im Dampfgarer - im Vergleich zu anderen Garmethoden - schnell. Außerdem überträgt Wasserdampf keine Aromen, daher lassen sich verschiedene Speisen wie Fisch, Gemüse und Desserts gleichzeitig garen. Das spart Zeit und Energie.

Quelle: www.bewusst-haushalten.at

 

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