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Elektrogeräte : Vor dem Urlaub den Stecker ziehen

Elektrogeräte richtig abschalten hilft Strom zu sparen

13.07.2006

Wer stromeffizient in den Urlaub starten möchte, gönnt auch seinen Elektrogeräten zu Hause eine Verschnaufpause und nimmt sie vom Stromnetz. Das spart Geld und schont das Klima. Das Einsparpotenzial österreichischer Privathaushalte ist groß: Würden die rund 3,3 Millionen österreichischen Haushalte während einer zweiwöchigen Urlaubsreise auf den unnötigen Stromverbrauch ihrer heimischen Elektrogeräte verzichten, könnten sie zusammen knapp 18,3 Millionen Euro einsparen.

Werden Fernseher, HiFi, PC und Co. nicht direkt am Gerät ausgeschaltet, verbleiben sie im Stand-by-Modus. Dies ermöglicht eine schnelle Inbetriebnahme, verbraucht aber unnötig Strom. Der Stand-by-Betrieb ist einfach zu erkennen: entweder an einem leuchtenden Lämpchen oder an einer Digitalanzeige. Es gibt jedoch Geräte wie z.B: Tisch- oder Stehleuchten mit Niedervolt-Halogenlampen deren Netzteile auch dann noch Strom verbrauchen, wenn man sie direkt ausgeschaltet hat. Deshalb rät Doris Hammermüller, Geschäftsführerin der AEE NÖ-Wien: alle Netzteile, PC´s und Monitore trennt man am besten mit einer schaltbaren Steckerleiste komplett vom Stromnetz. Denn Energie-Effizienz lohnt sich.

Abschalten und abtauen von Kühl- und Gefriergeräten bietet - während man verreist ist - eine gute Gelegenheit, Haushaltskasse und Umwelt zu schonen. Dabei die Türen offen stehen lassen, sonst droht Schimmelbildung!

Für den kleinen Elektroboiler, z.B. in der Küche oder in der Toilette, gibt es auch keinen Grund unnötig in Bereitschaft zu verharren. Auch im Wohn- und Schlafzimmer stehen möglicherweise "versteckte" Stromschlucker: Einige Geräte wie z.B. der Radiowecker müssen dann jedoch nach dem Urlaub wieder neu programmiert werden. Auch bei den heimischen Bürogeräten können UrlauberInnen unnötigen Energieverbrauch vermeiden.

Beispielrechnung für eine Haushaltsausstattung mit zwei Fernsehern, einem DVD- oder Videorekorder, einer Hifi-Kompakt-Anlage und drei Radios sowie einem PC mit Monitor und Drucker, zwei Handy-Ladegeräten, einem schnurlosen Telefon, einem kleinen Elektroboiler und einer Kühl- und Gefrierkombination: Bleiben diese Geräte rund um die Uhr im Stand-by bzw. im Normalbetrieb (Kühl-Gefrierkombination) verbrauchen sie in zwei Wochen rund 37 Kilowattstunden Strom. Pro Haushalt lassen sich somit Stromkosten von 6,29 Euro (bei 17 Cent/kWh) während der Urlaubszeit sparen. Hochgerechnet auf alle österreichischen Haushalte entspricht das etwa der Leistung des Kraftwerkes Freudenau.
 
Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt gibt es unter der Telefonnummer 01 / 710 75 23. Die AEE ist ein gemeinnütziger Verein zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energie.
 
Quelle: AEE

 

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